Festival

Letzte Preise beim Fünf Seen Filmfestival vergeben

Zum Abschluss des Fünf Seen Filmfestival wurden gestern Abend noch einmal drei Preise verliehen.

13.09.2019 13:14 • von Jochen Müller
David Costanzo, Redaktionsleiter der SZ-Starnberg, überreicht den SZ-Publikumspreis an Stephanie Schonger vom NFP-Filmverleih (Bild: Fünf Seen Filmfestival)

Nils Taverniers "Der Palast des Postboten", den NFP am 19. Dezember in die deutschen Kinos bringt, ist gestern Abend zum Abschluss des Fünf Seen Filmfestival mit dem mit 5.000 Euro dotierten SZ-Publikumspreis ausgezeichnet worden. Er erzählt die Geschichte eines Postboten, der für seine Tochter einen monumentalen Palast errichtet.

Darüber hinaus wurden gestern Abend zwei weitere Preise verliehen. Der Horizonte-Filmpreis ging an den Dokumentarfilm "Digitalkarma" von Mark Olexa und Francesca Scalisi über eine junge Frau aus Bangladesch, die gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen und ihre drohende Zwangsheirat kämpft. Zwei Kunstfilme wurden mit dem Video-Art-Preis ausgezeichnet: "Balance" von Wolfgang und Christoph Lauenstein und "All Together Now" von Hans Op de Beeck über drei verschiedene Gruppen von Menschen.

Wie Festivalleiter Matthias Helwig erklärte, seien beim Fünf Seen Filmfestival in diesem Jahr gut 21.000 Besucher gezählt worden, was er als ein "enormes Ergebnis" bezeichnete, "da wir wetterbedingt nur ein durchwachsenes Open-Air-Kino hatten und das Festival um zwei Tage verkürzt war." 2018 verzeichnete das Festival nach eigenen Angaben knapp 20.000 Besucher.

Im kommenden Jahr findet das Fünf Seen Filmfestival von 2. bis 10. September statt.

Weitere Preisträger des Fünf Seen Filmfestival unter www.fsff.de.