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Neuer Filmpreis in Braunschweig

Beim diesjährigen Filmfest in Braunschweig wird erstmals der Frauenfilmpreis "Die Tilda" vergeben. Die Stifterinnen wollen damit filmschaffende Frauen in all ihrer Diversität sichtbar machen.

09.09.2019 15:50 • von Jochen Müller
Die Stifterinnen des Frauenfilmpreises "Die Tilda" (Bild: Frank Terhorst)

Die Tatsache, dass im Venedig-Wettbewerb nur zwei Filme von Frauen vertreten war, hat in der Braunschweigerin Cornelia Rohse-Paul den Plan reifen lassen, einen Frauenfilmpreis ins Leben zu rufen, um filmschaffende Frauen in ihrer Diversität sichtbar zu machen. 30 Mitstreiterinnen wollte sie für dieses Vorhaben finden, insgesamt 60 Frauen aus Braunschweig und Umgebung sind ins Boot gekommen und der Frauenfilmpreis "Die Tilda", dotiert mit 5.000 Euro, war geboren. Durch ihn sollen Regisseurinnen außerdem ermutigt werden, die am Anfang ihrer Karriere stehen und deren Werke nicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

Verliehen wird er erstmals am 23. November im Rahmen der Preisverleihungsgala des 33. Internationalen Filmfestival Braunschweig (19. bis 24. November). Nominiert sind folgende Filme: Maryam Touzanis Adam", Elke Margarete Lehrenkrauss' "Love Mobil", Mariko Minoguchs "Mein Ende. Dein Anfang", Alexandra McGuiness' "She's Missing", Meline Léons "Song Without a Name" und Ash Mayfairs "The Third Wife".