Kino

Neue Lola-Kategorie

Bei der Verleihung des Deutschen Filmpreiseses im kommenden Jahr wird es erstmals auch eine Auszeichnung in der Kategorie "Beste visuelle Effekte und Animation" geben.

22.08.2019 12:14 • von Jochen Müller
Kulturstaatsministerin Monika Grütters vergibt 2020 erstmals eine Lola in der Kategorie "Beste visuelle Effekte und Animation" (Bild: Bundesregierung)

Im kommenden Jahr wird der Deutsche Filmpreis erstmals auch in der Kategorie "Beste visuelle Effekte und Animation" vergeben. Das gab Kulturstaatsministerin Monika Grütters heute bekannt und erklärte: Visuelle Effekte gehören inzwischen zum Standardrepertoire erfolgreicher Filmproduktionen und werden immer wichtiger. Deutsche Firmen sind in diesen Technologien international sehr gefragt. Mit einer neuen Preiskategorie beim Deutschen Filmpreis wollen wir diese Leistung würdigen und so dem VFX-Bereich insgesamt eine größere öffentliche Aufmerksamkeit verschaffen. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 10.000 Euro soll außerdem einen finanziellen Anschub für VFX-Innovationen 'Made in Germany' ermöglichen."

Ulrich Matthes, Präsident der Deutschen Filmakademie, freut sich sehr, diesen Preis zusammen mit der BKM ausloben zu können: "Wer in den vergangenen Jahren aufmerksam die Produktion deutscher Kinofilme verfolgt hat, konnte sich von der künstlerischen Leistung der VFX-Kolleginnen und -Kollegen überzeugen. Auch ihren technischen Fähigkeiten ist es zu verdanken, dass wir in fremde, magische Welten eintauchen. Es ist für uns ein Gewinn, dass diese Arbeit nun durch den Deutschen Filmpreis eine entsprechende Würdigung erfährt."

Die Verleihung des Deutschen Filmpreises findet am 24. April 2020 im Palais am Funkturm in Berlin statt.