Festival

Toronto legt nach

Und wieder gibt das 44. Toronto International Film Festival einen Schwung weiterer Titel für sein Line-up bekannt, darunter zwei weitere Gala Presentations und eine ganze Reihe von Filmen, die auch schon für Venedig (oder Cannes) gemeldet wurden. Aus Deutschland ist in der Reihe Masters Angela Schanelec mit ihrem Berlinale-Erfolg "Ich war zuhause, aber..." mit dabei.

13.08.2019 16:34 • von Thomas Schultze
Amerikapremiere in Toronto: "Ich war zuhause, aber..." (Bild: Piffl)

Und wieder gibt das 44. Toronto International Film Festival einen Schwung weiterer Titel für sein Line-up bekannt, darunter zwei weitere Gala Presentations: The Aeronauts" von Tom Harper mit Eddie Redmayne und Felicity Jones als kanadische Premiere (was bedeutet, dass er seine Weltpremiere in Telluride haben wird) sowie The Burnt Orange Heresy" von Giuseppe Capotondi, der in Venedig gezeigt wird. Dazu kommen 16 neue Titel für die Reihe Special Presentations, von denen viele bereits in Venedig zur Aufführung kommen (oder bereits in Cannes gezeigt wurden). Dazu gehören Eröffnungsfilm La verité" von Hirokazu Kore-eda, Mosul", Seberg" und Wasp Network". Aus Cannes laufen "Deerskin" und Sibyl". Als Weltpremieren kommen "American Son" von Kenny Leon, Dirt Music" von Gregor Jordan, "Human Capital" von Marc Meyers, "Jungleland" von Max Winkler und "Synchronic" von Aaron Moorhead. Besonders hochkarätig ist "Lucy in the Sky" von Noah Hawley mit Natalie Portman. Außerdem ist die deutsch-neuseeländische Koproduktion Guns Akimbo" von Jason Lei Howden mit dabei, in dem Daniel Radcliffe die Hauptrolle spielt.

Wohlbekannte Titel finden sich auch in der Reihe Masters. Aus Deutschland ist Angela Schanelec mit ihrem Berlinale-Erfolg "Ich war zuhause, aber" mit dabei sowie die deutsche Produktion Ein verborgenes Leben" von Terrence Malick mit August Diehl. Dazu kommen die neuen Arbeiten von Meistern wie Marco Bellocchio, Corneliu Porumboiu und Elia Suleiman (alles deutsche Koproduktionen) sowie Roy Andersson, Ken Loach, Kiyoshi Kurosawa und Bertrand Bonello. Als Weltpremiere wird der neue Film von Arturo Ripstein gezeigt.

Zudem wurde das Programm der Reihe Contemporary World Cinema veröffentlicht. In dieser Sektion wird Karl Markovics mit seinem neuen Film "Nobadi" Weltpremiere feiern. Mit von der Partie sind auch die deutschen Koproduktionen "The County" von Grímur Hákonarson, "Flatland" von Jenna Bass, "The Invisible Life of Eurídice Gusmão" von Karim Aïnouz, der bereits in Cannes und München überzeugte, "The Perfect Candidate" von Haifaa Al-Mansour, der im Wettbewerb in Venedig Weltpremiere feiern wird, "Red Fields" von Keren Yedaya und You Will Die at Twenty" von Amjad Abu Alal sowie Berlinale-Gewinner Synonymes". Außerdem werden hier Cannes-Hits wie Atlantiques" von Mati Diop oder "Les misérables" von Ladj Ly aufgeführt.