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Kontrakt 18: "Wir haben einen Nerv getroffen"

Annette Hess und Volker A. Zahn gehören zu den Mitbegründern der Drehbuchautoren-Initiative. Im Gespräch mit Blickpunkt:Film geht es um erste Erfolge von "Kontrakt 18", neue Wege der Zusammenarbeit mit Sendern, den Widersinn von Machtkämpfen, eine vermeintliche Schwarze Liste und das angespannte Verhältnis zum VDD.

18.07.2019 12:07 • von Frank Heine

Wie sieht Ihre Zwischenbilanz nach zwölf Monaten "Kontrakt 18" aus, welche Ziele haben Sie schon erreicht?

Volker A Zahn: Wir ziehen eine sehr positive Zwischenbilanz. Die Zahl der Unterzeichner ist von anfänglich rund 90 auf über 200 gestiegen. Und wir reden hier von 208 Kolleginnen und Kollegen, die sich erheblichen Risiken aussetzen, um unserer Selbstverpflichtung nachzukommen. Wir haben im vergangenen Monat eine Evaluierung durchgeführt, demnach wurden im letzten Jahr über 100 Verträge nach "Kontrakt 18"-Vorgaben abgeschlossen. Nie zuvor gab es eine breitere öffentliche Würdigung der schöpferischen Kraft und Bedeutung von Drehbuchautoren in Deutschland. Und nie zuvor wurde so intensiv über die fundamentale Rolle der Autoren für das Zustandekommen qualitativ hochwertiger Film- und Serienprojekte diskutiert. Ich würde sagen, wir haben die Branche im besten Sinne aufgemischt.

Annette Hess: Wir haben mit "Kontrakt 18" einen dicken Nerv getroffen. Unsere Einschätzung, dass die geringe Wertschätzung von Drehbuchautoren nicht mehr zeitgemäß ist und unsere Erkenntnis, dass wir es sind, die den Content kreieren, also das Wertvollste, was es auf dem Markt gibt, hat für einen Aufschrei in der Branche gesorgt. Bei unseren PartnerInnen, bei anderen AutorInnen, im positiven wie im negativen Sinne.

VZ: Und wir sind eine ziemlich starke Gemeinschaft, wir sind extrem gut vernetzt, können uns schnell austauschen, Erfahrungen teilen, uns gegenseitig helfen. Das ist eine sehr schöne und faszinierende Erfahrung für uns notorische Einzelkämpfer.

AH: Wir haben gespürt, dass wir AutorInnen das wertvolle Talent haben, solidarisch zu sein. Durch unsere Arbeit sind wir es gewohnt, im Team zu arbeiten, auf Wünsche anderer einzugehen, uns in andere hineinzuversetzen. Wir sind hochtrainiert in Empathie und Teamwork. Unsere Jahreskonferenz im Dezember war eine beglückende Veranstaltung in einem konstruktiven, stützenden Miteinander. Wir sehen, wie andere Berufsgruppen da mit Neid auf uns blicken.

In welchen Punkten gibt es noch Nachholbedarf?

AH: Es gibt noch Fronten, an denen wir überzeugen müssen. Manche Produzenten haben die Initiative von Anfang an begrüßt. Das ist von Firma zu Firma unterschiedlich und von Persönlichkeiten abhängig. Manche haben Angst davor, dass ihnen Macht genommen wird. Es gibt auch einen Machtkampf zwischen Regie und Autoren, was absurd ist. Wenn jemand unbedingt die Macht behalten will, führt das zu verminderter Qualität - denn da geht immer der Fokus auf den eigentlichen Inhalt verloren.

VZ: Entscheidend wird sein, die diffusen Ängste, die mit "Kontrakt 18" verbunden sind, zu zerstreuen. Seit wir unsere Forderungen gestellt haben, gehen ja die wildesten Worst-Case-Szenarien um: Schlecht gelaunte Autoren lassen Projekte platzen oder schießen Regisseure ab, die sie nicht leiden können. Feuern kann man uns auch nicht mehr, und wer im Drehbuch ein Komma verändert, muss mit einer Klage rechnen... Nach einem Jahr haben sich die Nerven etwas beruhigt, kein Produzent, der "Kontrakt 18"-Verträge abgeschlossen hat, ist pleite gegangen, kein Projekt wurde wegen uns vor die Wand gefahren, aber die Ängste und Widerstände sind noch da, es liegt noch viel Arbeit vor uns.

Liegt es auch an der Größe der Produktionsfirmen, ob Sie auf Zustimmung stoßen oder nicht?

AH: Letztlich hat das nichts mit der Größe der Firma zu tun. Ich arbeite ja mit Constantin und mit der UFA zusammen und in beiden Firmen gibt es befürwortende und ablehnende Haltungen zu "Kontrakt 18". Grundsätzlich reagieren Produzenten auf Nachfrage und produzieren auf Nachfrage. Die schauen sich den Markt genau an. Manche begreifen schneller, wohin sich der Markt entwickelt und reagieren entsprechend früher. Häufig wurde uns entgegnet, die Sender würden unsere Forderungen nicht mittragen. Das hat dazu geführt, dass wir direkt auf die Sender zugegangen sind, um zu erfahren, ob das stimmt. Dadurch kamen wir in einen direkten Austausch mit den Sendern. Ich habe das etwas vereinfacht dargestellt, aber es ist eine Tendenz, dass Sender Autoren direkt ansprechen, direkt verpflichten wollen, und dadurch sind viele Produzenten im Moment etwas verunsichert, was ihre Rolle angeht.

Ein neues role-model, Sender und Autor als Ausgangspunkt im Entstehungsprozess eines Films?

VZ: Wenn man sich die bisherigen Abläufe anguckt, wäre das eigentlich logisch. Ein Sender möchte einen Sendeplatz neu bestücken und verschickt eine entsprechende Ausschreibung an Dutzende von Produktionsfirmen. Die Produktionsfirmen beauftragen wiederum Dutzende von Autorinnen und Autoren, die Dutzende von Konzepten schreiben, von denen der Großteil im Papierkorb landet. Das sind Prozesse, die alle Beteiligten enorm viel Zeit und Geld kosten, Aufwand und Ertrag stehen meistens in keinem Verhältnis. Es wäre viel sinnvoller, wenn der Sender gezielt jene Autorinnen und Autoren anspricht, von denen er weiß, dass sie eine bestimmte Programmfarbe optimal bedienen können. Dann kann man viel gezielter briefen und brainstormen, bestenfalls sogar zusammen in einer Art Writers oder Concept Room. Und anschließend sucht man sich die Produktionsfirma, die am besten zu dem Paket passt.

Von den großen Sendern sind Sie nur mit RTL nicht in Kontakt. Mit welcher Begründung lässt sich RTL nicht auf "Kontrakt 18" ein?

VZ: RTL ist der einzige große Sender, der sich bislang in Sachen "Kontrakt 18" bedeckt gehalten hat und nicht, wie beispielsweise ARD, ZDF und Pro7Sat1, durch unseren "Aufstand" motiviert an eigenen Leitlinien zur Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren arbeitet. Aber es kommt langsam Bewegung in die Sache, RTL hat angekündigt, mit uns sprechen zu wollen, ich hoffe, dass es in den nächsten Wochen zu einem Treffen kommt.

Gibt es dennoch "Kontraktisten", die für RTL arbeiten oder ist das ein Tabu?

VZ: Nein, das ist kein Tabu. Ich kenne Fiction-Chef Philipp Steffens noch aus seiner Zeit als Produzent und weiß um seine große Wertschätzung für Autoren. Natürlich gibt es "Kontrakt 18"-Unterzeichner, die für RTL arbeiten, und diese Kolleginnen und Kollegen haben da auch keine schlechteren Erfahrungen gemacht als in anderen Sendern. Uns geht es darum, auf breiter Front verbindliche Vertragsstandards durchzusetzen, auch bei RTL.

Wie bindend ist denn eine "Kontrakt 18"-Mitgliedschaft? Kann man als Unterzeichner auch ein Projekt annehmen, wenn im Vertrag die "Kontrakt 18"-Punkte nicht festgehalten werden?

AH: Das diskutieren wir seit Anbeginn. Das kann auch nicht kontrolliert werden, weil wir die jeweiligen Verträge ja nicht einsehen. Längerfristiges Ziel ist es aber, dass "Kontrakt 18"-UnterzeichnerInnen keine anderen Verträge mehr eingehen. Wir haben eine Anwältin engagiert, die entsprechende Vertragsparagraphen entwickelt hat, um unsere Forderungen in Verträge einbauen zu können. Da lassen sich durchaus Modalitäten finden, die den Produzenten nicht mehr ganz so weh tun. Aber wenn wir nicht konsequent sind, können wir es auch lassen.

Haben Sie auch schon Projektaufträge wegen "Kontrakt 18" verloren oder wissen Sie es von Kollegen?

VZ: In unserer Evaluierung sind vereinzelte Fälle dokumentiert, bei denen Kolleginnen und Kollegen aus Projekten gekickt wurden, weil sie auf die Einhaltung der "Kontrakt 18"-Forderungen bestanden haben Aber das sind Ausnahmen. Andererseits können wir natürlich nicht kontrollieren, ob das Unterzeichnen von "Kontrakt 18" zur Folge hat, dass jemand erst gar nicht angefragt wird. Unsere Liste ist ja für manche Branchen-Vertreter so eine Art Schwarze Liste.

AH: Und für andere eine Weiße Liste, weil sie wissen, dass sie bei uns mehr bekommen. Wir wollen "Kontrakt 18" zu einem Gütesiegel entwickeln.

Besonders betroffen ist die Schnittstelle Drehbuch/Regie. Sie sprachen vorhin von Machtkämpfen. Kommt es tatsächlich verstärkt zu Rivalitäten, oder stoßen Sie auch dort auf Verständnis?

VZ: Die Reaktionen waren extrem unterschiedlich. Regiekollegen wie Christian Schwochow, Uwe Janson oder Dietrich Brüggemann haben sich sofort mit uns solidarisiert. Andere haben versucht, Widerstand zu organisieren. Meine persönlichen Erfahrungen - aus den drei Filmen mit Nicole Weegmann, zuletzt mit Richard Huber, Isabel Prahl und ganz aktuell bei einem "Tatort" mit Hüseyin Tabak - sind sehr positiv. Das sind kluge, team-orientierte Regisseure, die dankbar dafür sind, dass wir als Autoren unsere Expertise möglichst lange und intensiv mit einbringen.

AH: Es gibt Angst um die Hoheit über einen Film, um die Frage, wer der Urheber ist. Das sind Punkte, über die man sprechen muss. Das Gute an "Kontrakt 18" ist ja, dass es diesen Austausch nun am Anfang eines Projekts gibt - wenn Verträge verhandelt werden. Das erspart diese unendlichen Leidensgeschichten, die wir alle kennen. Diese Geschichten haben wir uns untereinander erzählt. Es gibt eine Reihe von RegisseurInnen, die in der Vergangenheit unlauter gearbeitet haben. Unlauter bedeutet zum Beispiel: eine Szene verändern und dann 50 Prozent des VG-Wort-Anteils beanspruchen. Da gibt es aktuell dazu mehrere Streitigkeiten. Diese RegisseurInnen wissen im Grunde, dass sie für ihr Verhalten in der Vergangenheit nun Konsequenzen erfahren.

Gibt es auch eine Schwarze Liste von Regisseuren?

VZ: Nein, diese dubiose Schwarze Regieliste gibt es nicht. Aber wir tauschen uns natürlich gegenseitig aus, wir hören uns an, wie die Zusammenarbeit gelaufen ist, fachlich und menschlich. Wer sich benimmt wie eine Wildsau, wer das Buch wie Dreck behandelt, wer grundlos VG Wort-Anteile oder Credits beansprucht, und wer das alles mehrmals tut, dessen Name taucht auch mehrmals in unseren Gesprächen auf. Für manche ist das schon der Vorläufer einer Schwarzen Liste, für mich ist das ein ganz normaler Informationsaustausch unter Kollegen.

Was entgegnen Sie jemandem, der sagt: Wenn ein Autor nicht möchte, dass jemand anderes Entscheidungen über die Umsetzung seines Buches trifft, kann er ja selbst Regie führen?

VZ: Ich würde entgegnen, dass für viele Regisseure das Gleiche gilt. Wenn ihr glaubt, dass die Drehbücher so mies sind, hört auf, sie ungelenk und respektlos umzuschreiben, schreibt euch doch eure eigenen Drehbücher! Aber das sind für mich Konflikte aus einer anderen Zeit, und mit Kolleginnen und Kollegen, die so reaktionär denken, wollen meine Frau Eva und ich auch keine Filme mehr machen. Ich habe großen Respekt vor dem Regieberuf, und wir freuen uns über kluge Partner wie Nicole, Richard, Isa oder Hüseyin, die unsere Bücher mit ihrer kreativen Kraft und künstlerischen Handschrift bereichern. Der Konflikt zwischen Regie und Buch wird vor allem von Leuten befeuert, denen es mehr um Machtfragen geht als um Qualität.

AH: Das finde ich immer eine Bemerkung, die von Ahnungslosigkeit und Respektlosigkeit beiden Berufen gegenüber zeugt. Unsere Mindestforderung ist es, die Hoheit über die Geschichte zu behalten - was natürlich auch heißt, die Perspektive der Regie zu wertschätzen und in dem ehrlichen Bemühen um Konsens zu arbeiten. Kompromisse machen geht! Außerdem gibt es dann die verschiedensten Formen der Zusammenarbeit: AutorInnen als Showrunner, Creative Producer etc. Man sollte die Form finden, die der Genese einer Produktion entspricht und dem Format am besten dient.

Viele halten "Kontrakt 18" in weiten Teilen für gerechtfertigt, weisen aber darauf hin, dass nicht alle Formate wie wöchentliche oder gar tägliche Serien mit allen Forderungen vereinbar sind.

VZ: Das ist unrichtig. Es waren langlaufende Serien wie Notruf Hafenkante" oder Soko Leipzig", bei denen die "Kontrakt 18"-Punkte sehr früh in den Verträgen verankert wurden, natürlich angepasst an die speziellen Bedingungen dieser Formate, aber: Es funktioniert.

In Ihrer Pressemitteilung bezeichnen Sie "Kontrakt 18" als "eine schlanke Form der Interessengemeinschaft (...), die schnell, flexibel und schlagkräftig auf neue Entwicklungen in der Film- und TV-Branche reagieren kann". Das könnte man auch als Kritik am VDD interpretieren. Wie steht denn der Verband zu Ihren Aktivitäten?

VZ: Ich bedaure, dass der VDD das politische und strategische Potenzial nicht erkannt und genutzt hat, das eine manifeste Allianz zwischen uns und dem Verband gehabt hätte. Über Lippenbekenntnisse zugunsten von "Kontrakt 18" ist der Verband leider in den letzten zwölf Monaten nicht hinausgekommen, es gab keine Versuche, auf die Verhandlungen mit den Sendern durch konkrete Absprachen mit uns und unseren Unterzeichnern größeren Druck auszuüben. Dabei hätten wir gemeinsam sehr viel Wucht entwickeln und definitiv noch mehr erreichen können, hier der wilde Haufen von "Kontrakt 18", da der gute alte VDD. Die kreative Hoheit über die eigene Arbeit ist schließlich ein Anliegen aller Autoren, auch jedes Anfängers.

AH: Es hat sich herauskristallisiert, dass wir unabhängig voneinander existieren und agieren müssen. Die Veränderung des Marktes durch die Streamingdienste fordert es geradezu heraus, dass es eine neue Interessengemeinschaft gibt für die AutorInnen, die sich dessen bewusst sind, dass sie Content schaffen. Die die kreative Verantwortung für die Produktionen übernehmen wollen. Der VDD vertritt alle AutorInnen und ist auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner schon im Vorfeld extrem kompromissbereit. Wir können mit unserem Selbstbewusstsein anders auftreten und haben eine andere Marktmacht.

Läuft es auf ein Entweder-Oder hinaus?

AH: Das muss jeder für sich entscheiden. Es gibt auch eine kleinere Schnittmenge, wir haben einige Unterzeichner, die auch VDD-Mitglied sind. Doch wir fühlen uns nicht an das gebunden, was der VDD aushandelt. Aktuell werden von den Sendern Leitlinien zur Zusammenarbeit mit AutorInnen entwickelt, angestoßen durch "Kontrakt 18". Und hier zeigt sich, dass der Verband zu Zugeständnissen bereit ist, die für uns nicht akzeptabel sind. Früher oder später wird das auch den Honorarbereich betreffen. Oder die Beteiligung an Produktionen, das wird durch die Internationalisierung des Marktes ein immer größeres Thema, das wir mit "Kontrakt 18" beackern. Wenn ich eine Vision entwerfen darf: In drei Jahren weiß man bei einer/einem "Kontrakt 18"-AutorIn, was man für ein Paket an Vision, Kreativität, Input und schöpferischer Kraft bekommt. Auf der anderen Seite gibt es viele Autoren, die froh sind, wenn sie ihr Buch abgeben und dann ihre Ruhe haben. Das ist genauso legitim. Aber dafür stehen wir nicht.

Können Sie uns Praxiserfahrungen schildern wie sich "Kontrakt 18" bei einem konkreten Projekt auf Ihre Arbeit ausgewirkt hat?

VZ: Unser aktueller Borowski-Tatort" ist unter "Kontrakt 18"-Bedingungen entstanden, und die Zusammenarbeit sowohl mit Sabine Holtgreve vom NDR als auch mit Studio Hamburg-Produzent Johannes Pollmann war absolut vorbildlich und grandios. Eine sehr sorgfältige gemeinsame Regiesuche, Einladung zu wichtigen Terminen, eine ausgesprochen respektvolle Bucharbeit auf Augenhöhe und zwar mit tollen Vorschlägen des Regisseurs, die wir gerne angenommen haben. Und alle Änderungen am Script, auch die, die sich noch am Set ergeben haben, hat man uns überlassen, ohne dass dies die künstlerische Freiheit von Hüseyin irgendwie eingeschränkt hätte. Insgesamt alles sehr konstruktiv und im Dienste der Qualität des Endprodukts, eine ausgesprochen angenehme Erfahrung.

AH: Ich arbeite aktuell an der Serie Wir Kinder vom Bahnhof Zoo". Wenn da Fragen auftauchen und Entscheidungen getroffen werden müssen, werde ich selbstverständlich gefragt. Wenn ich dann zum Beispiel eine Besetzung falsch finde, das aus den Büchern heraus auch begründen kann, sucht Philipp Kadelbach weiter. Meine Stimme ist eine der Säulen, auf der die Produktion steht. Aber ebenso die von Philipp Kadelbach, von Sophie von Uslar und Oliver Berben, den ProduzentInnen. Diese Zusammenarbeit ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie gut es funktioniert, wenn man sich gegenseitig zuhört, wertschätzt, unterstützt und inspiriert. Wer nur Macht behauptet, kann nicht auf andere eingehen. Ich finde es sehr schade, wie viel an Kreativität und Originaltität deshalb in der Vergangenheit gar nicht erst entstehen konnte. Und ich finde es schön, dass sich das jetzt ändert.

Das Interview führte Frank Heine