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TV-Serie "Wild Republic" erhält Millionenförderung aus NRW

Die achtteilige TV-Serie über eine Gruppe junger Straftäter, die an einem Resozialisierungsprogramm teilnimmt, nach einem Mord in die Berge flüchtet und einen eigenen Staat gründet, erhält die höchste Fördersumme, die die Film- und Medienstiftung NRW in ihrer aktuellen Förderrunde vergeben hat.

17.07.2019 10:46 • von Jochen Müller
Markus Goller und Lennart Ruff inszenieren die achtteilige TV-Serie "Wild Republic" (Bild: Kurt Krieger)

7,1 Mio. Euro für 32 Projekte - das ist die Bilanz der 71. Fördersitzung der Film- und Medienstiftung NRW.

Der höchste Einzelbetrag geht mit einer Mio. Euro an Lailaps Pictures für die Produktion der achtteiligen TV-Serie "Wild Republic", die Markus Goller und Lennart Ruff nach Büchern von Jan Martin Scharf, Arne Nolting, Klaus Wolfertstetter und Helena Hofmann inszenieren werden. Für die Serie, die zuerst bei Magenta TV zu sehen sein wird, werden u.a. Emma Drogunova, Merlin Rose, Maria Dragus, Rouven Israel, Camille Dombrowsky, Aaron Altaras und Béla Gabor Lenz in den Alpen, in Südtirol und NRW vor der Kamera stehen. "Wild Republic" erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Straftäter, die an einem Resozialisierungsprogramm teilnehmen. Als ein Mord geschieht, flüchten sie in die Berge und gründen dort einen eigenen Staat.

Mit 800.000 Euro geht die höchste Produktionsförderung im Bereich Kinofilm an Detlev Bucks Neuverfilmung des Thomas-Mann-Klassikers "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull" mit Jannis Niewöhner in der Hauptrolle, die die Bavaria Filmproduktion in Koproduktion mit Warner Bros produzieren wird. 750.000 Euro gehen an Kilian Riedhofs Drama "Meinen Hass bekommt ihr nicht" (Komplizen Film). Darin spielt Pierre Deladonchamps den Journalisten Antoine Leiris, der bei dem Bataclan-Anschlag seine Frau verloren hat und sich in einem Brief mit dem Titel "Meinen Hass bekommt ihr nicht" via Facebook an die Terroristen gewandt hatte. Ebenfalls 750.000 Euro hat die Film- und Medienstiftung NRW der Tobis Filmproduktion (Koproduzent: WattFilm) für Sven Unterwaldts Spielfilmversion der Siebzigerjahre-Kultserie Catweazle" zugesprochen.

Jeweils 500.000 Euro gehen an Martin Hawies "Die Zukunft ist ein grausamer Ort" (Hupe Film), über einen Mann, der sich an demjenigen, der den Unfalltod seiner Familie zu verantworten hat, rächen will, Barbara Kronenbergs "Mission Ulja Funk" (In Good Company in Koproduktion mit Shipsboy und Samsa Film) über zwei Jugendliche, die in einem gestohlenen Auto in Osteuropa unterwegs sind, um einen Asteroidenaufprall zu beobachten, und Gregor Schnitzlers Kinderbuchverfilmung Die Schule der magischen Tiere" (Kordes & Kordes Film in Koproduktion mit der Tele München Gruppe und Wega Film).

Ebenfalls mit 500.000 Euro gefördert wird Niki Steins TV-Biopic "Louis van Beethoven" (Eikon Media in Koproduktion mit Wilma Film)

Alle aktuellen Förderungen der Film- und Medienstiftung NRW im Überblick