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Einschaltquoten: ARD dominiert

Die ARD hat gestern nicht nur mit ihren beiden Dienstagsserien "In aller Freundschaft" und "Um Himmels Willen" beim TV-Publikum punkten können, sondern auch mit einem "Brennpunkt" zur Wahl Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin.

17.07.2019 09:50 • von Jochen Müller
"In aller Freundschaft" kam gestern am nächsten von allen Programmen an die Fünf-Mio.-Zuschauer-Marke heran (Bild: ARD)

Die ARD war gestern der einzige Sender, der mit seinen Programmen die Vier-Mio.-Zuschauer-Marke knacken konnte - und das gleich mehrfach. Die Krankenhausserie In aller Freundschaft" lag mit 4,78 Mio. Zuschauern (MA: 17,6 Prozent) auf Vorwochenniveau und holte sich damit erneut den Tagessieg bei den Einschaltquoten. Begonnen hatte die ARD die Primetime mit einem "Brennpunkt" zu Ursula von der Leyens Wahl zur EU-Kommissionspräsidentin; ihn wollten 4,49 Mio. Zuschauer (MA: 17 Prozent) sehen. Bei der anschließenden Serie Um Himmels Willen" waren es dann 4,07 Mio. Zuschauer (MA: 14,9 Prozent), ein Minus von knapp 200.000 Zuschauern und knapp einem Marktanteilspunkt im Vergleich zur Vorwoche. Das nach der 19-Uhr-"heute"-Sendung ausgestrahlte "ZDF spezial" zu von der Leyens Wahl war auf 3,62 Mio. Zuschauer (MA: 16,9 Prozent) gekommen. In die Primetime starteten die Mainzer mit einer "ZDFzeit"-Ausgabe zu Angela Merkels heutigem 65. Geburtstag; sie kam auf 2,67 Mio. Zuschauer (MA: 9,8 Prozent). Das Politmagazin "Frontal 21" verzeichnete im Anschluss daran 2,58 Mio. Zuschauer (MA: 9,5 Prozent).

Platz eins in der Primetime bei den 14- bis 49-Jährigen holte sich die RTL-Serie Nachtschwestern", die mit 12,4 Prozent auf Vorwochenniveau lag. Ebenfalls zweistellige Marktanteile in dieser Zielgruppe erzielten zwei im Anschluss daran ausgestrahlte Folgen von Sankt Maik" (10,9 Prozent bzw. 12,1 Prozent). Erfolge mit seinen Sozialreportagen feiert weiterhin RTL II: "Hartz aber herzlich" kam zum Einstieg in die Primetime auf eine 14/49-Marktanteil von 9,7 Prozent, "Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern" durchbrach mit 12,6 Prozent im Anschluss daran die Zehn-Prozent-Marke deutlich.

Davon weit entfernt ist die in der vergangenen Woche neu gestartete ProSieben-Show "Der Traumjob - bei Jochen Schweizer", die ihr Vorwochenergebnis mit 5,2 Prozent um gut zwei Prozentpunkte verfehlte. Deutlich Federn lassen mussten die ebenfalls vor einer Woche neu gestarteten Vox-Formate "7 Töchter" (5,1 Prozent) und "Pia - Aus nächster Nähe" (4,6 Prozent). Ordentlich verlief der gestrige Abend hingegen für eine Doppelfolge der Sat1-Serie "Whiskey Cavalier", die sich im Vergleich zur Vorwoche steigern konnte - auf 8,1 bzw. 6,6 Prozent. Kabel eins kam mit dem Filmdoppel Zuhause ist der Zauber los" und Dr Dolittle 2" bei den 14- bis 49-Jährigen gestern auf Marktanteile von 5,7 und 7,6 Prozent.