Kino

FFA verzeichnete 2018 höhere Rückzahlungen

Trotz geschrumpfter Einnahmen aus der Filmabgabe standen der FFA im vergangenen Jahr etwas mehr Mittel als 2017 zur Verfügung. Dies zeigt der jetzt veröffentlichte Geschäftsbericht.

12.07.2019 10:36 • von Marc Mensch
Der FFA-Geschäftsbericht wurde veröffentlicht (Bild: FFA)

Die FFA hat im zurückliegenden Jahr Fördermittel in Höhe von 73,7 Mio. Euro bewilligt, wie der jetzt veröffentlichte Geschäfts- und Förderbericht 2018 belegt. Einen wichtigen Schwerpunkt der FFA-Tätigkeit bildete auch im Jahr 2018 die Förderung deutscher Kinofilme. Auf den Bereich der Produktions- und Drehbuchförderung entfielen insgesamt 29,7 Mio. Euro. Für die selektive Produktionsförderung (Projektfilmförderung) wurden rund 14,9 Mio. Euro bewilligt. Im Bereich Kurzfilmförderung wurden 0,6 Mio. Euro vergeben. Für die Verleih-, Vertriebs- und Videoförderung bewilligte die FFA Mittel in Höhe von 13,2 Mio. Euro. In der Kinoförderung wurden u.a. für die Modernisierung, Verbesserung und Neuerrichtung von Kinos Fördermittel in Höhe von über 20 Mio. Euro zugesprochen.

Insgesamt standen der FFA 2018 Mittel in Höhe von 74,2 Mio. Euro zur Verfügung, während es im Vorjahr 73,6 Mio. Euro waren. Die leichte Erhöhung konnte trotz eines Absinkens der Einnahmen aus der Filmabgabe von 53,2 auf zuletzt 46,7 Mio. Euro erzielt werden. Als Grund hierfür führt die FFA vor allem deutlich höhere Rückzahlungen und Tilgungen in den Bereichen Produktion, Verleih und Video an. Beispielsweise wurden 2018 knapp 2,28 Mio. Euro an Projektfilmförderungsdarlehen zurückgezahlt, 2017 waren es nur rund 938.000 Euro.

Laut FFA erhielt im vergangenen Jahr rund ein Fünftel der 228 uraufgeführten deutschen Kinofilme Mittel im Rahmen der FFA-Projekt- und Verleihförderung. Dabei hätten die so unterstützten Filme überdurchschnittlich gut an der Kinokasse abgeschnitten. Produktionsgeförderte Filme erreichten knapp zwei Drittel, verleihgeförderte Filme sogar 82 Prozent aller Besucher*innen deutscher Erstaufführungen.

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