TV

Serie "23 Morde": Aus der Sat.1-Gruft zu Joyn

Die 2015 von H&V produzierte Miniserie gelangt dank der neuen Streaming Plattform doch noch an die Öffentlichkeit.

10.07.2019 16:08 • von Frank Heine
Franz Dinda in "23 Morde" (Bild: Joyn/Volker Roloff)

Als horizontal erzählte Serien auch in Deutschland immer stärker aufkamen, produzierte H&V Entertainment 2015 für Sat1 die Miniserie 23 Cases", über eine 23 Morde umfassende Serie in Berlin und einen von Franz Dinda gespielten geständigen Täter. Zu einer Ausstrahlung kam es nie, weil viele Free-TV-Sender mit horizontal erzählten nicht auf die erhoffte Zuschauerresonanz stießen. Auch aus den 2017 formulierten Überlegungen, "23 Cases" als Zweiteiler dem Publikum bringen, wurde nichts.

Nun gelangt das in "23 Morde" umbenannte Format doch noch an die Öffentlichkeit. Joyn zeigt die sechs Folgen umfassende Serie ab dem 19. August. Das Konzept zu "23 Morde" stammt von Alex Eslam, der gemeinsam mit Sven Poser, Birgit Maiwald, Markus Hoffmann, Uwe Kossmann, John-Hendrik Karsten, Annika Tepelmann, Sven Böttcher und Johannes Lackner zu den Autoren der im Writers Room entstandene Serie zählt. Regie führten Felix Herzogenrath und Edzard Onneken. Neben Franz Dinda wirken Shadi Hedayati (als BKA-Ermittlerin), Bernhard Piesk, Wilfried Hochholdinger, Sinha Gierke, Tim Wilde und Meral Perin in weiteren Rollen mit.