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Preisregen beim 37. Filmfest München

Das 37. Filmfest München ist am 6. Juli mit einer feierlichen Preisverleihung zu Ende gegangen. "Bacurau" von Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles wurde mit dem ARRI/Osram Award im CineMasters Wettbewerb ausgezeichnet. Ein weiterer Beitrag aus Lateinamerika gewann auch im CineVision Wettbewerb.

07.07.2019 11:05 • von Barbara Schuster
"Bacurau" gewann im CineMasters-Wettbewerb (Bild: Filmfest München)

Das 37. Filmfest München ist am 6. Juli mit einer feierlichen Preisverleihung zu Ende gegangen. "Bacurau" von Kleber Mendonça Filho und Juliano Dornelles wurde mit dem ARRI/Osram Award im CineMasters Wettbewerb ausgezeichnet. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert. Mads Brüggers investigativer Dokumentarfilm "Cold Case Hammarskjöld" erhielt von der Jury - PR-Spezialistin Susan Senk, Schauspieler Samuel Finzi und Filmemacherin Emily Atef - eine lobende Erwähnung.

Melina Leóns "Canción sin nombre" erhielt den CineVision Award für den besten Nachwuchsfilm. Der Preis im Wert von 15.000 Euro wird von der MPLC Deutschland GmbH (Motion Picture Licensing Company) gestiftet. Die Preisjuroren waren in diesem Jahr Schauspielerin Ursina Lardi, die künstlerische Leiterin des Mumbai Film Festival, Smriti Kiran, und die Schauspielerin Saskia Rosendahl.

Die Jury des internationalen Kritikerverbandes vergab ihren FIPRESCI-Preis an Jan-Ole Gersters "Lara", der bereits den Regiepreis beim Förderpreis Neuer Deutscher Film gewinnen konnte. Die Publikumspreise des Münchner Filmfests gingen an Waad Al-Khateabs und Edward Watts' "For Sama" (Bayern 2 und SZ Publikumspreis) sowie - aus dem Kinderfilmfest - an "Lotte und die verschwundenen Drachen" von Janno Põldma und Heiki Ernits. Der ONE-FUTURE-PREIS, verliehen von der Interfilm-Akademie, ging in diesem Jahr an den chilenischen Film "Perro Bomba" von Juan Cáceres.

Zum Abschluss des Filmfests wurde nach der Preisverleihung Nisha Ganatras Komödie "Late Night - Die Show ihres Lebens" mit Emma Thompson und Mindy Kaling in den Hauptrollen als Deutschlandpremiere im ausverkauften Carl-Orff-Saal gezeigt.