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Einschaltquoten: "In aller Freundschaft" behauptet sich gegen Frauen-Fußball

Die ZDF-Übertragung des Frauen-Fußball-WM-Spiels zwischen den Niederlanden und Japan hat gestern das erfolgreiche ARD-Dienstagsserien-Duo "In aller Freundschaft" und "Um Himmels Willen" gesprengt.

26.06.2019 09:31 • von Jochen Müller
Trotz Verlusten im Vergleich zur Vorwoche vorn: "In aller Freundschaft" (Bild: ARD)

Mit 4,41 Mio. Zuschauern (MA: 17,1 Prozent) holte sich die ARD-Krankenhausserie In aller Freundschaft" gestern Platz eins bei den Einschaltquoten, blieb allerdings um gut 400.000 Zuschauer und rund einen Prozentpunkt hinter dem Vorwochenwert zurück. Ebenfalls rund 400.000 Zuschauer und einen Prozentpunkt im Vergleich zur Vorwoche büßte die zuvor ausgestrahlte Serie Um Himmels Willen" (3,79 Mio. Zuschauer / MA: 15,6 Prozent) ein, die bei den gestrigen Einschaltquoten auch nur Platz drei belegte. Platz zwei ging an die ZDF-Übertragung des Frauen-Fußball-WM-Spiels zwischen den Niederlanden und Japan, die ab 21 Uhr 3,85 Mio. Zuschauer (MA: 16,4 Prozent) verfolgten. Die Übertragung des Spiels zwischen Italien und China war ab 18 Uhr auf 3,07 Mio. Zuschauer (MA: 17,3 Prozent) gekommen.

Bei den 14- bis 49-Jährigen holte sich die ProSieben-Show "Joko & Klaas gegen ProSieben" wie in der Vorwoche Platz eins in der Primetime, lag aber mit 15,4 Prozent leicht unter dem Vorwochenergebnis. Zweistellige Werte in dieser Zielgruppe erzielten gestern Abend auch die RTL-Serien Nachtschwestern" (11,9 Prozent) und Sankt Maik" (10,2 Prozent) sowie die abendliche ZDF-Fußballübertragung (10,6 Prozent).

Knapp zwei Prozentpunkte im Vergleich zur Vorwoche eingebüßt hat die Vox-Musikshow "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" (7,5 Prozent), zwei Folgen der RTL-II-Sozialreportage "Hartz aber herzlich" kamen auf 7,5 und 9,2 Prozent. Sat1 startete mit einer Folge von "Whiskey Cavalier" (5,5 Prozent) in den Serienabend und schickte zwei Folgen von Lethal Weapon" (4,8 bzw. 6,1 Prozent) hinterher. Bei Kabel eins kam die Kinokomödie Die unglaubliche Entführung der verrückten Mrs auf einen 14/49-Marktanteil von 4,7 Prozent.