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Filmfonds Wien fördert erste Dokumödie der Filmgeschichte

Neben zwei Stefan-Zweig-Verfilmungen hat der Filmfonds Wien aktuell auch für die erste Dokumödie der Filmgeschichte Fördermittel beschlossen.

23.05.2019 12:36 • von Jochen Müller
Sabine Hiebler, Stefanie Sargnagel und Gerhard Ertl (v.l.n.r.) drehen mit "Sargnagel" die erste Dokumödie der Filmgeschichte (Bild: Akademie des Österreichischen Films / Robert Newald)

In seiner zweiten Sitzung des Jahres hat der Filmfonds Wien an neun Projekte Fördermittel in einer Gesamthöhe von 2,3 Mio. Euro vergeben - eingereicht worden waren 21 Projekte mit einer Antragssumme von 4,11 Mio. Euro.

Eine Förderung von bis zu 450.000 Euro wurde der Golden Girls Filmproduktion für Sargnagel" zugesprochen. In dem Kinofilm begleitet das Regie- und Autorenduo Sabine Hiebler und Gerhard Ertl die Autorin Stefanie Sargnagel. Die beiden wollen nach eigenen Aussagen daraus aber kein herkömmliches Künstlerinnenporträt, sondern die erste Dokumödie der Filmgeschichte machen.

Die höchste Fördersumme in Höhe von bis zu 640.000 Euro wurde Prisma Film für das Thriller-Melodram "Mauser" zugesprochen, den Christian Frosch als Nachfolgeprojekt seines vielfach ausgezeichneten Murer - Anatomie eines Prozesses" inszenieren wird.

Zwei historische Stoffe nach Vorlagen von Stefan Zweig wurden aktuell ebenfalls vom Filmfonds Wien gefördert. So bekommt Dor Film eine Produktionsförderung in Höhe von bis zu 350.000 Euro für Philipp Stölzls Verfilmung der "Schachnovelle". Eine Projektentwicklungsförderung von bis zu 25.000 Euro wurde der Golden Girls Filmproduktion für "The Post Office Girl", Terrence Davies' englischsprachige Verfilmung von Zweigs Novelle "Rausch der Verwandlung" zugesprochen.

Alle aktuellen Förderungen des Filmfonds Wien im Überblick.