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Kommen und Gehen beim "Tatort"

Während Meret Becker als Hauptstadtermittlerin Nina Rubin die Segel streicht, hat das Schweizer Fernsehen bekannt gegeben, wer das Erbe von Stefan Gubser und Delia Meyer antritt.

22.05.2019 18:52 • von Frank Heine
Meret Becker und "Tatort"-Kollege Mark Waschke (Bild: rbb/Claudius Pflug)

Schauspielerin Meret Becker zieht einen Schlussstrich unter ihre "Tatort"-Karriere, um sich künftig wieder anderen Aufgaben zuwenden zu können. Bis 2022 wird sie allerdings noch als Nina Rubin an der Seite von Mark Waschke zu sehen sein. Bis dahin wird das Berliner Ermittlerduo 15 gemeinsame Folgen gedreht haben. Sie sei schon immer "ein Streuner" gewesen, teilte Becker in einem emotionalen Statement mit, "und es ist an der Zeit, meine Neugierde weiter zu stillen." Becker fand sehr warme Worte für Waschke ("den ich mittlerweile einen Freund nennen würde") und die RBB-Redakteurinnen Cooky Ziesche und Josephine Schröder-Zebralla. Waschke und Becker traten 2015 in der Hauptstadt die Nachfolge von Boris Aljinovic und Dominic Raacke an. Wer künftig an der Seite von Mark Waschke zum Einsatz kommt, ist noch offen.

Derweil hat das Schweizer Fernsehen die Nachfolge von Stefan Gubser und Delia Mayer geklärt. Bislang war nur bekannt, dass Zürich neuer Schauplatz wird. Dort gehen künftig Anna Pieri Zuercher und Carol Schuler auf Verbrecherjagd. Letztere kennt man u.a. aus der Miniserie Blochin" und der TV-Komödie Zweibettzimmer". Der erste Film mit dem Kommisarinnenduo Isabelle Grandjean und Tessa Ott soll im Herbst 2019 gedreht werden und 2020 zu sehen sein.

Bleibt noch als letzter vakanter "Tatort"-Schauplatz Bremen. Wer in der Hansestadt auf Sabine Postel und Oliver Mommsen folgt, ist nach wie vor ein gut gehütetes Geheimnis.