Kino

Arri Amira Award vergeben

Mit dem Arri Amira Award wird eine herausragende Kameraarbeit bei einem Dokumentarfilm ausgezeichnet. Die Verleihung fand gestern Abend im Rahmen des DOK.fest München statt.

15.05.2019 14:27 • von Jochen Müller
Bei der Verleihung des Arri Amira Award (v.l.n.r.): die Jury-Mitglieder Stefan Dux, Marcus Winterbauer und Britta Becker, Festivalleiter Daniel Sponsel, Preisträgerin Maggie Olkuska, Preisstifter Stephan Schenk (Arri) und Moderator Michael Leuthner (Macromedia) (Bild: DOK.fest München)

Phie Ambo und Maggie Olkuska sind gestern Abend im Rahmen des DOK fest München mit dem Arri Amira Award ausgezeichnet worden. Mit der mit 5.000 Euro dotierten Auszeichnung würdigt Arri die herausragende Kameraarbeit bei einem Dokumentarfilm. Die beiden Kamerafrauen wurden für den Dokumentarfilm "Rediscovery" ausgezeichnet, bei dem Ambo auch Regie geführt hat. Darin verbringen 47 Jugendliche selbstbestimmt zehn Wochen auf einer verwilderten Baustelle in Kopenhagen, bauen dort ein eigenes Wirtschaftssystem auf und stellen sich die Frage: "Was ist Lernen?".

Zu ihrer Entscheidung erklärt die aus den Kameraleuten Britta Becker, Stefan Dux und Marcus Winterbauer bestehende Jury: "Mit Neugierde und Leidenschaft vermitteln uns Maggie Olkuska und Phie Ambo die Entstehung einer einzigartigen Mikrogesellschaft. Durch eine gefühlvolle Bildsprache werden für uns zwei Perspektiven sichtbar und spürbar: die Perspektive der Kinder sowie die der Natur. Wir Zuschauer fühlen förmlich die Sonne und den Wind auf unserer Haut. Den Bildern gelingt es dabei, all unsere Sinne anzusprechen und Natur lustvoll erfahrbar zu machen."

Neben dem Gewinnerfilm waren noch "Las Hermanas de Rocinante" (Kamera: Bastian Esser, Livia Romano; Regie: Alexandra Kaufmann), "The Second is Innocent" (Kamera: Simon Dvoracek; Regie: Johana Ozvold) und "Where Man Returns" (Kamera und Regie: Egil Haskjold Larsen) für den Arri Amira Award nominiert gewesen.