Kino

1,7 Mio. Euro für Digitalisierung deutscher Kinofilme vergeben

Im Rahmen des Anfang des Jahres gestarteten Förderprogramms Filmerbe wurden jetzt Mittel in Höhe von gut 1,7 Mio. Euro an 50 Filme vergeben.

26.04.2019 12:22 • von Jochen Müller
Beim Auftakt der "Roadshow Filmerbe" (v.l.n.r.): FFA-Förderreferentin Claudia Zeitler, Medienboard-Geschäftsführerin Kirsten Niehuus, Christine Berg (FFA), Ulrike Schauz (BKM und Dietrich Reupke (Staatskanzlei Berlin) (Bild: Sandra Ratkovic)

Das von BKM Monika Grütters, den Bundesländern und der FFA initiierte Förderprogramm Filmerbe stellt pro Jahr bis zu zehn Mio. Euro für die Digitalisierung deutscher Kinofilme zur Verfügung. Jetzt wurde erstmals eine Mitttelvergabe in Höhe von insgesamt gut 1,7 Mio. Euro an 50 Filme beschlossen.

So hat das Gremium "Konservatorisches Interesse" Mittel für die Digitalisierung von 15 Filmtiteln wegen dringender Materialsicherung bewilligt. Die höchste Summe ging hier an das Deutsche Filminstitut, das für die Digitalisierung von Hanna Hennings "Das große Licht" knapp 70.000 Euro zugesprochen bekommen hat.

Das Gremium "Kuratorisches Interesse" fördert die Digitalisierung von 19 Filmen, die aus filmhistorischer Sicht erhalten werden müssen bzw. die eine besondere Bedeutung für das nationale Filmerbe haben. Hier erhält ebenfalls das Deutsche Filminstitut die höchste Einzelsumme; gut 61.000 Euro für Niklaus Schillings Die Vertreibung aus dem Paradies".

Weitere 16 Filmtitel wurden aufgrund eines besonderen Auswertungsinteresses gefördert. Hier bekommt die Film Shift GbR mit knapp 50.000 Euro für "Utopia" von Sohrab Shahid Saless und Manfred Grunert den höchsten Einzelbetrag.

Alle Förderungen unter www.ffa.de.