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"Petrunija" gewinnt beim Frauenfilmfest

Teona Strugar Mitevskas Drama "Gospod postoi, imeto i' e Petrunija" wurde am gestrigen Abend mit dem Hauptpreis der 36. Ausgabe des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln ausgezeichnet.

15.04.2019 10:12 • von Heike Angermaier
"Gospod postoi, imeto i' e Petrunija" gewann in Dortmund (Bild: Pyramide)

Teona Strugar Mitevskas Drama Gospod postoi, imeto i' e Petrunija" (der internationale Titel ist "God Exists, Her Name Is Petrunya") wurde am gestrigen Abend mit dem Hauptpreis der 36. Ausgabe des ausgezeichnet. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis geht an die Regisseurin, die den Preis entgegennahm, und den deutschen Verleih, der noch gesucht wird. Die Geschichte um eine junge Frau, die sich gegen die mazedonische, patriarchalen Gesellschaft wehrt, hatte bei der Berlinale Premiere gefeiert. Mit einer lobenden Erwähnung würdigte die Jury, bestehend aus Terri Ginsberg, Sheri Hagen und Edima Otuoko, außerdem die Henry-James-Verfilmung "The Beast in the Jungle" von Clara van Gool.

Mit dem Publikumspreis wurde in Dortmund der autobiografisch inspirierte Dokumentarfilm über Genitalverstümmelung In Search der KHM-Absolventin Beryl Magoko gewürdigt.

Alle Preisträgerinnen des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln im Überblick.

Das nächste und zweite Festival für die neue künstlerische Leiterin Maxa Zoller wird im April 2020 in Köln stattfinden.