Kino

Christine Berg wird HDF-Vorstandsvorsitzende

Nachdem Thomas Negele vergangene Woche zum SPIO-Präsidenten gewählt wurde, steht nun auch seine Nachfolgerin fest: Christine Berg wechselt von der FFA an die Spitze des Kinoverbands.

01.04.2019 16:13 • von Marc Mensch

Er sei "absolut begeistert, ab dem Sommer eine neue Vorstandsvorsitzende an der Spitze des HDF zu wissen, die für das Kino lebt und deren bisherige beruflichen Tätigkeiten sie für die neue Aufgabe geradezu prädestiniert haben", kommentiert HDF-Vorstand Martin Turowski die heute bekannt gewordene Verpflichtung von Christine Berg als neuer Vorstandsvorsitzender des HDF Kino. Er dürfe ihr im Namen des gesamten Hauptausschusses ausrichten, dass dieser sie "voller Vorfreude in seinen Reihen willkommen heißt und ihr gutes Gelingen und viel Freude bei der neuen beruflichen Aufgabe wünscht."

Christine Berg, die zuletzt seit 2012 als stellvertretender Vorstand der FFA für den gesamten Förderbereich verantwortlich zeichnete und davor unter anderem als Geschäftsführerin der Gesellschaft zur Förderung audiovisueller Werke in Schleswig-Holstein (MSH) und als Intendantin der Nordischen Filmtage Lübeck fungierte, wird ihren neuen Posten an der Spitze des Kinoverbands zum 1. August übernehmen.

"Die Kinobetreiber sind nicht nur Motor und Rückgrat der Filmbranche, sondern tragen in einer modernen Kinowirtschaft ganz entscheidend dazu bei, den Film und das Filmerlebnis zu veredeln", erklärt Christine Berg. "Zugleich müssen sie sich aber auch immensen Herausforderungen stellen. Ich freue mich deshalb ganz besonders, in meiner neuen Aufgabe gemeinsam mit den Mitgliedern das Kino auch in den kommenden Jahren zukunftssicher zu machen. Hier sehe ich persönlich Ansporn und Chance zugleich, den HDF durch die Neuausrichtung des Filmförderungsgesetzes zu leiten und die Vernetzung und Zusammenarbeit mit der gesamten Branche voranzutreiben. Als größter und wichtigster Kinoverband ist der HDF ein starker und verlässlicher Partner der deutschen Filmwirtschaft, und ich freue mich, ein Teil davon zu werden."

Verbunden mit der Bekanntgabe der Personalie ist herzlicher Dank an Thomas Negele für die "vielen Jahre der ausgezeichneten Verbandsarbeit". "Er hat unermüdlich für die Interessen der Kinobetreiber*innen gekämpft und viele wichtige Meilensteine für unsere Branche erreicht - zuletzt das Zugeständnis der Politik für ein Zukunftsprogramm Kino. Für das deutsche Kino ist es eine sehr gute Nachricht, dass die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft nun von diesem engagierten Kinomenschen angeführt wird", so Martin Turowski.