Produktion

"Das ganze System ist in Schieflage"

Jenseits der Förderungen stellen sie mittlerweile den mit Abstand größten Geldgeber für deutsche Kinofilme dar: die Verleiher. Doch obwohl parallel zum Finanzierungsbeitrag auch das Risiko massiv gewachsen sei, werde man nicht nur auf Förderseite im Stich gelassen, beklagen Manuela Stehr und Johannes Klingsporn im Interview.

19.03.2019 13:59 • von Marc Mensch

In Sachen Filmförderung melden auch die Verleiher ebenso erheblichen wie dringlichen Reformbedarf an. Dies verdeutlichen Manuela Stehr und Johannes Klingsporn im Interview mit Blickpunkt: Film.

BLICKPUNKT: FILM: Es ist noch nicht allzu lange her, dass die Produzenten vor dem FFA-Verwaltungsrat und hier in Blickpunkt: Film Alarm schlugen: Das Geschäftsmodell "Kinofilm" ist bedroht. Dies sehen offenbar auch die Verleiher so?

Manuela Stehr: "Bedroht" mag das richtige Wort sein - ernst ist die Situation jedenfalls vor allem für den deutschen Arthouse-Film, bei dem einem geradezu die Tränen kommen können, wenn man die Zahlen der letzten Jahre sieht. Aber "bedroht" heißt eben längst nicht "tot" - und gerade darum geht es uns ja: Wir wollen die Branche in ihrer Gesamtheit dazu auffordern, wieder gemeinsam zu Rahmenbedingungen zu gelangen, die die Produktion und den Verleih deutscher Kinofilme zu einem rentablen Geschäftsmodell machen.

Johannes Klingsporn: Die Kinoauswertung ist in den letzten Jahren schlicht und ergreifend volatiler und unberechenbarer geworden. 2018 haben wir einen veritablen Tiefpunkt erreicht - mit knapp 1,3 Kinobesuchen pro Einwohner steht der deutsche Markt gerade auch im internationalen Vergleich richtig schlecht da. Parallel sehen wir den radikalen Wandel in den weiteren Verwertungsstufen. Hier sortiert sich gerade sehr viel neu, immer weitere Player kommen hinzu. In dieser Gemengelage müssen wir uns behaupten - und das wurde den Verleihern auch durch falsche Weichenstellungen massiv erschwert.

BF: Inwiefern?

MS: Einen erheblichen Anteil daran trägt die Art und Weise, wie DFFF-Förderung vergeben wird. Vor ihrer Einführung konnte der Produzent Förderung beantragen, wenn ein "Letter of Intent" des Verleihs vorlag. Darin erklärte dieser im Prinzip, dass er vorhabe, den Film im Kino auszuwerten, wenn der Rohschnitt seinen Vorstellungen entspricht. Wirtschaftlich verpflichtet hat man sich also erst in dem Moment, in dem man eine vernünftige Risikobewertung vornehmen konnte. Konsequenz war natürlich, dass nicht alle geförderten Filme tatsächlich ins Kino kamen, aber diese Auslese hat dem Markt sicherlich nicht geschadet. Heute bedarf es - und diese Praxis wurde ja von anderen Förderinstitutionen übernommen - schon bei Antragstellung einer verbindlichen Verleihzusage. Uns wird also ein Commitment zu einem Zeitpunkt abverlangt, zu dem wir nicht einschätzen können, wann - respektive sogar ob - ein Film tatsächlich fertiggestellt wird und ob er die erwartete Qualität vorweist. Das hat konkret auch dazu geführt, dass die Verleiher von den Produzenten mittlerweile sehr frühzeitig mit einbezogen werden. Wir sind u.a. in Drehbuchbesprechungen involviert, reden beim Casting und der Produktionspresse mit usw... Das ist nicht grundsätzlich falsch, aber es illustriert doch, wie sehr sich die Arbeit eines Verleihs verändert hat, wie viel größer der Aufwand ist - und wie sehr sich das Risiko in Richtung Verleih verlagert hat.

BF: Das wird förderseitig nicht entsprechend abgefedert?

JK: Nicht annähernd - und das verschärft eine Situation, wie wir sie schon seit vielen Jahren beklagen. Ohne angemessene Investitionen in die Vermarktung wird man keinen Blumentopf gewinnen. Diesbezüglich wurden leider vor allem auf Ebene der kulturellen Filmförderung des Bundes die Weichen völlig falsch gestellt. So sehr wir es grundsätzlich begrüßen, dass die BKM ihren Topf zuletzt so deutlich ausbauen konnte, kritisieren wir doch seit Jahren, dass die Konstruktion schlicht nicht sachgerecht ist - denn der Fokus lag dort einzig und allein auf der Produktionsförderung. Was aber bringt es, mehr anspruchsvolle Filme zu haben, bei denen es praktisch gar nicht möglich ist, von der BKM auch flankierende Verleihförderung zu erhalten? Wir sprechen mittlerweile von jährlich rund 20 Mio. kultureller Produktionsförderung - und 300.000 Euro Verleihförderung. Da wurde von Anfang an falsch gedacht, denn man muss Vermarktung und Verleih notwendigerweise mitdenken, wenn man das Produktionsvolumen erhöht. Um das zu verdeutlichen: Jenseits ganz vereinzelter Phänomene wie "Weit. Eine Geschichte von einem Weg um die Welt" gibt es in Deutschland keinen Film mit mehr als 300.000 Besuchern, für den nicht mindestens 600.000 Euro an Vermarktungskosten aufgewandt wurden. Ohne dieses Geld geht es nicht. Und das gilt natürlich im selben Maße für die Länderförderer: Wenn man erfolgreiche Filme will, muss man auch erfolgreiche Verleiharbeit ermöglichen. Der Blick auf die Produktion allein reicht nicht aus - und das gilt umso mehr, wenn man Verleiher schon frühzeitig zur Herausbringung verpflichtet. So, wie der Stand jetzt ist, ist das ganze System in Schieflage.

BF: Kommt man damit nicht auf die Frage zurück, ob grundsätzlich zu viele Filme in Deutschland produziert werden?

JK: Es herrscht in der Branche ja kein wirklicher Konsens darüber, auf Basis welcher Zahl wir eigentlich diskutieren. Orientieren wir uns an der Zählung von Erstaufführungen, wie sie die SPIO definiert, wie sie die FFA erfasst - oder sind es am Ende nur die FFA-geförderten Filme, auf die sich der Fokus richten sollte? Selbst wenn wir die Dokumentarfilme einmal außen vorlassen und nur die Erhebungen von SPIO und VdF hinsichtlich der Langfilm-Debüts betrachten, kommen wir zuletzt auf eine Differenz zwischen rund 160 und knapp 110. Aber das eigentlich nur am Rande. Denn wenn man sich in einem Markt ehrgeizige Besucherziele setzt - und wir sprechen davon, mit deutschen Filmen pro Jahr um die 40 Mio. Besucher erreichen zu wollen - dann benötigt man solche Größenordnungen einfach.

MS: Der Ansicht, wir hätten zu viele Filme, kann ich mich ebenfalls nicht anschließen. Man sieht ja auch in anderen Märkten ganz deutlich, wie viele Filme man benötigt, um am Ende eine gewisse Zahl an großen Hits zu haben. Aber diese machen einen Kinomarkt eben nicht alleine aus - und ein wesentliches Problem, das wir in Deutschland haben, ist die Tatsache, dass zu gerne über einen Kamm geschoren wird. Es sind eben nicht nur die Produktionen oberhalb einer magischen Besuchergrenze, die ihre Förderung recoupen, die Produzenten und Verleihern Geld bringen. Gerade an dieser Stelle würde ich mir mehr Professionalität wünschen: Dabei, zu erkennen, dass ein bestimmtes Projekt auch dann wirtschaftlich für alle Beteiligten Sinn macht, wenn es zwar mit weniger hohen Besuchererwartungen verknüpft, dafür aber vernünftig budgetiert ist. Niemand hat etwas von einem Projekt, das auf dem Papier großartig aussieht, aber mit einem derartigen Riesenbudget versehen wurde, dass es sich niemals rechnen kann - weil man davon ausgehen muss, dass der Film nicht die mindestens 2,5 bis drei Mio. Zuschauer haben wird, die er benötigen würde, um auch nur einen Cent an Förderung zurückzuführen.

BF: Noch einmal zurück zur Verleihförderung: Welche Summe würden Sie denn - über alle Instrumente hinweg - als angemessen erachten?

JK: Wenn wir von den 40 Mio. Besuchern ausgehen, die wir als Zielmarke für den deutschen Film ansehen, dann kämen wir auf ein Herausbringungsbudget von insgesamt etwa 90 Mio. Euro, von denen rund die Hälfte vom Verleih selbst gestemmt werden müsste. Grob gesagt sprechen wir also von etwa 45 Mio. Euro.

BF: Wie sollen derartige Mittel aufgebracht werden?

MS: Darüber gilt es ja gerade zu sprechen. Fakt ist, dass viel zu wenig Geld für die Herausbringung geförderter Filme zur Verfügung steht, um diese irgendwie bemerkbar am Markt zu platzieren. Aufstockungen in entsprechender Höhe kann man sich zwar wünschen, aber wohl nicht einfach so fordern. Eine gewisse Umschichtung wird wohl notwendig sein. Aber wir wollen gerade nicht Forderungen in den leeren Raum stellen. Sondern unser Anliegen ist es, gemeinsam mit den anderen Betroffenen an Lösungen zu arbeiten, die zum Wohle der gesamten Branche sind. Wir wollen uns auch mit deren Nöten auseinandersetzen. Und wir wollen vor allem auch mit den Sendern in ernsthafte Diskussionen eintreten - denn gerade an dieser Stelle besteht leider enormer Gesprächsbedarf.

BF: Stichwort Recoupment?

MS: Genau. Eines der größten Probleme, das unabhängige Verleiher mit der Herausbringung deutscher Filme haben, ist die Tatsache, dass diese in aller Regel als Koproduktionen mit den öffentlich-rechtlichen, seltener auch den privaten Sendern realisiert werden. Was heißt das in der Praxis für uns? Ganz einfach: Der Verleih verliert von vornherein den Zugriff auf einen ganz wesentlichen Teil der Rechte. Dabei sprechen wir beileibe nicht nur von der Free-TV-Auswertung, sondern gerade auch der Pay-TV-Auswertung, die für den Verleih blockiert ist. Im Grunde führt dies dazu, dass vom Verleih erwartet wird, die von ihm aufgebrachte Garantie und die hohen Herausbringungskosten alleine aus dem Kinogeschäft zu refinanzieren. Das alleine kann aber nicht mehr funktionieren, das ist doch evident! Innerhalb der vergangenen zehn Jahre sind die zu erwartenden Besucherzahlen für deutsche Kinofilme um ganze drei Viertel geschrumpft. Was vor einem Jahrzehnt noch 100.000 Zuschauer gemacht hat, schafft heute vielleicht noch 25.000.

BF: Das Problem der "Rechteblockade" haben Majors aber doch nicht im vergleichbaren Maße.

JK: Das Problem verschiebt sich ja nur auf eine andere Ebene. Denn bei den "All-Rights-Deals" sprechen wir ja von viel höheren Garantien und in der Regel noch höheren Herausbringungskosten. Mit anderen Worten: Es sind derart hohe Vorkosten zu recoupen, dass bei größeren Projekten auch zwei Mio. Besucher nicht ausreichen. Wir sprechen also von einem völlig anderen Break-Even-Point als z.B. bei der Herausbringung von Filmen mit öffentlich-rechtlicher Beteiligung.

MS: Da kommen wir auf ein grundlegendes Problem der Wahrnehmung zu sprechen. Es mag schon richtig sein, dass Verleiher, die keine Koproduktions-Deals mit einem Sender eingehen müssen, kein grundsätzliches Problem mit einer Beschränkung der Auswertungsrechte haben. Aber der Produzent vergisst am Ende gerne, was er schon zur Herstellung des Films erhalten hat. Wenn Produzenten darüber klagen, dass ihnen mitunter selbst bei Besuchermillionären kaum Geld aus der Auswertung zufließt, dann bleibt bei der Darstellung oft die Millionensumme außen vor, die der Verleih schon vor der eigentlichen Herausbringung überweisen musste.

BF: Man kann aus Ihrer Sicht also davon sprechen, dass der Finanzierungsbeitrag, den die Verleiher erbringen, von den anderen Parteien unterschätzt wird?

JK: Das ist der entscheidende Punkt - er wird sogar massiv unterschätzt! Ich empfehle dazu einen Blick in die jüngste Produzentenstudie. Die darin enthaltenen Zahlen haben sogar uns noch ein wenig überrascht, obwohl wir uns der grundsätzlichen Situation bewusst sind. Kurz gesagt: Die Studie kommt zum Ergebnis, dass Verleiher nicht nur der mit Abstand wichtigste Investor sind, sondern u.a. einen etwa doppelt so hohen Beitrag erbringen wie die Sender. Wir sind bei der Produktion der Filme der größte, bei der Herausbringung sogar der alleinige Risikofinanzierer - und werden, wie schon eingangs geschildert, gerade in letzterem Punkt von der Förderung im Stich gelassen. Stellen Sie sich vor, man würde dort jetzt noch die Rahmenbedingungen einseitig zulasten des Verleihs verändern... Was das für die Investitionsbereitschaft bedeuten würde, muss ich wohl kaum sagen. Zumal uns ja unter anderem auch Probleme plagen, die mit jüngsten Änderungen des Rundfunkstaatsvertrages geschaffen wurden.

BF: Sie sprechen von der Öffnung der Mediatheken für europäische Lizenzankäufe?

JK: Genau, das ist der eine Punkt - dass es seither möglich ist, auch europäische Kinofilme in die Mediatheken zu stellen und damit eine wirtschaftliche Auswertung massiv zu erschweren. Noch schwerer wiegt aber die Betrauungsnorm, die den Öffentlich-Rechtlichen das Tor öffnet, beim Einkauf zu kooperieren. Wir befürchten, dass dadurch dadurch die ohnehin bestehende Kaufzurückhaltung noch verschärft wird, während die Preise, die gegenüber den Sendern aushandelbar sind, weiter sinken.

MS: Tatsächlich sehen wir die Entwicklung schon jetzt glasklar. Sender kaufen immer weniger europäisches Programm an. Für uns heißt das, dass wir bei Interesse an einem Film nicht mit der Sicherheit in die Verhandlungen gehen können, einen nennenswerten Teil des Kaufpreises über den TV-Verkauf refinanzieren zu können. Das hat bereits zu spürbarer Zurückhaltung beim Ankauf europäischer Filme geführt und im Gegenzug auch den Auslandsverkäufen deutscher Filme geschadet, schließlich ist ja doch immer eine gewisse Gegenseitigkeit im Spiel. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt, sehe ich eine massive Gefährdung für die europäische Präsenz auf den Leinwänden.

BF: Die Sender scheinen aus ihrer Sicht im Zentrum des Problems zu stehen - aber wie soll deren Verhalten geändert werden?

MS: Es ist doch nicht so, als wäre es früher nicht möglich gewesen, dass Sender sich über Lizenzrechte an der Herstellung eines Films beteiligten, ohne gleich auf alle Rechte jenseits des Kinos Zugriff zu nehmen. Ich verstehe ja, dass es nach außen hin das Problem geben mag, dass Zuschauer gewisse Dinge einfordern, weil sie glauben, die Sender hätten eine Produktionen bezahlt, ganz gleich wie gering ihr Anteil in Wirklichkeit war. Aber dem steht eben eine absolute wirtschaftliche Notwendigkeit seitens der Verleiher entgegen, überhaupt wieder eine Chance auf Refinanzierung zu bekommen.

BF: Da erscheinen die entsprechenden Vorschläge aus den "Frankfurter Positionen" doch auf den ersten Blick zielführend?

MS: Dass man Koproduktionen durch den Ankauf von Lizenzrechten ersetzt, so wie es früher war und bei den Majors ja noch gang und gäbe ist, wäre natürlich die einfachste Lösung. Aber...

JK:...eine Investitionsverpflichtung im Rundfunkstaatsvertrag wäre zwar großartig, aber spätestens seit der letzten Debatte zur Mediathekenregelung wissen wir doch, wie gering die Chancen wären, 16 Bundesländer zu entsprechenden Änderungen zu bewegen. Das kann ich mir momentan einfach nicht vorstellen, zumal sich daraus ja auch Probleme für die Länderförderer ergeben würden. Von daher muss man sich dem Problem auf andere Weise nähern. Was aber keinesfalls Bestand haben kann: dass deutschen Filmen ganze Verwertungsmöglichkeiten entzogen werden. Wir können nicht akzeptieren, dass für unzählige Filme mit großer Relevanz keine Pay-TV-Auswertung möglich sein soll. Insbesondere dann nicht, wenn dem eine völlig überholte Fensterregelung entgegensteht.

BF: Was muss also konkret geschehen?

MS: Ziel muss es zunächst sein, dass sich die Branche gemeinsam an einen Tisch setzt und einmal wirklich offen über alles spricht. Denn es herrscht enorm viel gegenseitiges Unwissen hinsichtlich der jeweiligen Prozesse und hinsichtlich der wirtschaftlichen Auswirkungen, die Änderungen der Terms of Trade mittel- und langfristig haben. Und das soll im Interesse Aller sein. Wenn deutsche Produzenten beklagen, dass sie im europäischen Vergleich erheblich schlechter gestellt sind, dann können wir dem nur beipflichten. Aber für die Verleiher gilt das ebenso, auch hier sprechen die Zahlen eine klare Sprache.

JK: Wir sind zuversichtlich, dass die Notwendigkeit, gemeinsam neue Wege zu finden, allgemein erkannt wurde. Denn wir sehen doch alle, wie es in der Branche gerade aussieht. Auf Dauer geht es so nicht mehr weiter, weil es sich schlicht nicht mehr rechnet.

MS: Wenn wir den aktuellen Kurs beibehalten, wird es deutsche Filme bestenfalls noch von den großen Konzernen geben - und spätestens dann würde die Filmförderung in einen Rechtfertigungsnotstand geraten. Für Vielfalt und Kultur wird eine Fortsetzung des aktuellen Kurses jedenfalls Gift sein.

JK: Zwei konkrete Forderungen würde ich im Vorfeld der Gespräche gerne noch kurz formulieren: Zum einen ist es unverzichtbar, dass die Kinos ein Sofortprogramm in Sachen digitale Kundenkommunikation starten, damit diese Branche gegenüber den neuen Wettbewerbern überhaupt weiter auf Augenhöhe agieren kann. Und zum anderen brauchen wir eine eingehende Evaluierung von Förderstrategien, wie sie ja u.a. für die Leitlinien versprochen, aber noch nicht durchgeführt wurde. Denn nur auf Basis klarer Fakten können wir eine seriöse Diskussion führen.

Das Gespräch führten Ulrich Höcherl und Marc Mensch