Kino

"Hauptverband Cinephilie" vor Gründung

Am 10. Februar treffen sich Vertreter aus unterschiedlichen Sparten der Filmwirtschaft, um einen Verband ins Leben zu rufen, der dem "Notstand der Filmkultur" entgegentreten soll. Hinsichtlich der angestrebten Veränderungen beruft man sich nicht zuletzt auf die "Frankfurter Positionen zur Zukunft des deutschen Films".

01.02.2019 16:23 • von Marc Mensch
Am 10. Februar wird zur Gründungsveranstaltung ins Berliner Wolf Kino geladen (Bild: HvC)

Er ist Ausdruck eines Unbehagens über den "Status Quo der Filmkultur": Ein "Aufruf zur Cinephilie", der von 14 Vertreter*innen aus Reihen von Festivals, Verleihern, Kinobetreibern, Kritikern und Filmemachern initiiert wurde und der sich in seinen Forderungen stark an die "Frankfurter Positionen zur Zukunft des deutschen Films" anlehnt.

Zum "Aufruf zur Cinephilie"

Gleichzeitig versteht sich der Aufruf als Grundlage für die Arbeit eines derzeit in Gründung befindlichen Verbands, dessen Mitglieder und Unterstützer sich auf die Fahnen geschrieben haben, "dem Film als Kunstform und dem Kino als Ort der diskursiven, ästhetischen, politischen und gesellschaftlichen Auseinandersetzung eine vielfältige, aber gemeinsame Stimme" zu geben. Angestrebt ist dabei laut der Initiatoren ein "provokativer Aufschlag", der ausdrücklich zum konstruktiven Gespräch einladen soll.

Eine Gelegenheit dazu wird sich am Rande der Berlinale ergeben. Denn für den 10. Februar wird anlässlich der Gründungssitzung des "Hauptverbands Cinephilie" (HvC) ab 12 Uhr in das Berliner Wolf Kino geladen.