Kino

Stefan Arndt mit Carl Laemmle Preis gewürdigt

Der Preisträger des diesjährigen Carl Laemmle Produzentenpreises steht fest: Stefan Arndt wird für sein bisheriges Lebenswerk als herausragende Produzentenpersönlichkeit geehrt.

25.01.2019 10:03 • von Barbara Schuster
Stefan Arndt wird für sein produzentisches Gesamtschaffen geehrt (Bild: Christine Halina Schramm)

Der Preisträger des diesjährigen Carl Laemmle Produzentenpreises steht fest: Stefan Arndt wird für sein bisheriges Lebenswerk als herausragende Produzentenpersönlichkeit geehrt. Dies teilte die Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen und die Stadt Laupheim heute mit. Die nach dem Filmpionier und Gründervater Hollywoods, Carl Laemmle, benannte, mit 40.000 Euro dotierte Auszeichnung, wird dem gebürtigen Münchner am 15. März, im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in Laupheim, dem schwäbischen Geburtsort Laemmles, übergeben. Zum Festakt im Schloss Großlaupheim werden rund 500 geladene Gäste aus Film, Kultur und Wirtschaft erwartet. Die Laudatio auf Stefan Arndt wird der ehemalige Regierende Bürgermeister Berlins, Klaus Wowereit, halten.

"Die diesjährige Auszeichnung mit dem Carl-Laemmle-Preis der Produzentenallianz erfüllt mich mit großer Freude, ein wenig Stolz, aber vor allem - bei dem Blick auf das Lebenswerk des Namenspaten - mit großer Demut", so Stefan Arndt. "Carl Laemmle zählt zu den Gründungsvätern von Hollywood und der US-amerikanischen Filmindustrie. Das Fundament dieser Industrie besteht aus grenzenloser Kreativität und der Begeisterung für das Unterhalten von Millionen an Zuschauern. Ideenreichtum und schöpferische Energie waren, sind und bleiben die Hauptressource für eine Kreativwirtschaft als Industrie der Zukunft - heute hier in Deutschland genauso wie damals in Hollywood. Und an einem Ausbau dieser Kreativindustrie müssen wir auf allen Ebenen weiterarbeiten. Und wie sagte Laemmle immer und immer wieder: 'It can be done!' - Ich freue mich sehr und danke der Produzentenallianz von Herzen."

Martin Moszkowicz, Vorstandsvorsitzender der Constantin AG, Vorstandsmitglied der Produzentenallianz und Vorsitzender der neunköpfigen, für die Preisauswahl zuständigen Jury, erklärte zur diesjährigen Wahl: "Stefan Arndt ist ein großer Künstler, Visionär und Macher. Er zaubert mit großem Einsatz und klarer Entschlossenheit. Ein Non-Konformist wie er im Buche steht mit einem untrüglichen Gespür für Talent und Qualität. So bringt er höchst komplexe, deutschsprachige und internationale Produktionen ins Kino und erschafft ganz besondere Filmereignisse, die Generationen von Zuschauern auf der großen Leinwand beeindrucken. Und gerade hat Stefan Arndt mit der aufwendigen Krimi-Serie 'Babylon Berlin' auch eindrucksvoll gezeigt, dass diese besonderen Filmmomente auch für die Zuschauer in den Wohnzimmern umsetzbar sind. Stefan Arndt ist ein Alchemist, ein wahrer Überzeugungstäter unseres Metiers."

Die Wahl erfolgte einstimmig durch die von den Gesellschaftern der Produzentenallianz und der Stadt Laupheim paritätisch benannte Jury. Zu dieser gehören: Carl Bergengruen, Hansjörg Füting, Christoph Palmer und Bettina Reitz. Sowie seitens Laupheim Adrian Kutter, Georld Rechle, OB der Stadt Laupheim, Dieter Ulrich, Vertreter des Laupheimer Unternehmerkreises, sowie Günther Wall, Vertreter des Bundes der Selbständigen Laupheim.Den Vorsitz hat, wie bereits erwähnt, Martin Moszkowicz.