Festival

Berlinale-Generation eröffnet mit "Cleo"

Heute hat die Berlinale das Programm der Reihe "Generation" bekannt gegeben. Als Eröffnungsfilm wurde Erik Schmitts Langspielfilmdebüt "Cleo" ausgewählt.

11.01.2019 16:17 • von Barbara Schuster
Mit Marleen Lohse hat Erik Schmitt schon öfter gedreht; nun auch in seinem Langspielfilmdebüt (Bild: ZDF/Janine Marold Photography)

Heute hat die Berlinale das Programm der Reihe "Generation" bekannt gegeben. Als Eröffnungsfilm wurde Erik Schmitts Langspielfilmdebüt "Cleo" (AT: "Story of Berlin"; Produzent: Fabian Gasmia) ausgewählt. Der Berliner FIlmemacher machte sich zuvor einen Namen mit zahlreichen preisgekrönten Kurzfilmen und war mit zwei ("Nashorn im Galopp" und "Berlin Metanoia") bereits auf die Berlinale eingeladen. Zum Inhalt von "Cleo" heißt es in der Pressemitteilung: An der Zeit drehen und alles vergangene Unglück rückgängig machen: Cleos größter Wunsch rückt plötzlich in greifbare Nähe, als sie von einer Schatzkarte erfährt, die das Versteck einer magischen Uhr verrät. Gemeinsam mit Zufallsbekanntschaft Paul und zwei schrulligen Hobby-Schatzsuchern macht sie sich auf eine turbulente Reise durch die Zeiten und quer durch Berlin.

Sektionsleiterin Maryanne Redpath kommentiert das diesjährige Programm mit den Worten: "Die Protagonist*innen der ausgewählten Filme sind selbstbestimmte Charaktere, die häufig von konservativen Traditionen herausgefordert werden und neue Wege beschreiten. Nicht selten erwächst die Kreativität, die sie dabei an den Tag legen, einer ziellosen Langweile, von der wir Erwachsenen fast vergessen haben, welche Produktivität ihr innewohnt".

Insgesamt umfasst die Sektion, die sich aufteilt in Generation Kplus und Generation 14plus, 62 Lang- und Kurzfilme aus 36 Produktions- und Koproduktionsländern, die aus knapp 2500 Einreichungen ausgewählt worden sind. Neben Schmitts "Cleo" wurde mit Nina Wesemanns "Kinder" eine zweite Produktion eingeladen.

Der Eröffnungsfilm des Jugendfilmprogramms 14plus ist "We Are Little Zombies" von Makato Nagahisa.

"Ich freue mich, dass wir mit der Einführung des Jugendfilmprogramms 14plus beim ehemaligen Kinderfilmfest im Jahr 2004 und der Umbenennung der Sektion in Generation 2007 die Beliebtheit des Programms so enorm weiter steigern konnten. Die Besucher*innenzahlen sind von damals 15.000 auf inzwischen 70.000 gestiegen", sagt Festivaldirektor Dieter Kosslick.

Das komplette Generation-Programm ist hier zu finden.