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Saturn startet flächendeckenden Smart-Payment-Test in Hamburg

Nach erfolgreichen Tests in Innsbruck und München testet Saturn das kassenlose Bezahlen per "Saturn Smartpay" nun in seinem Hamburger Flagship-Store. Der Test ist erstmals flächendeckend, umfasst also - fast - alle der 100.000 Produkte im Store.

06.12.2018 11:53 • von

Saturn geht den nächsten Schritt bei der Einführung seines kassenlosen Bezahlsystems "Saturn Smartpay". Nach zwei Pilotprojekten in Innsbruck und München startete die Elektronikmarkt-Kette nun in Hamburg einen weiteren Test. In dem nach eigenen Angaben größten Elektronikmarkt der Welt, dem Saturn in Hamburgs Altstadt, steht erstmals das gesamte Sortiment zum kassenlosen Kauf zur Verfügung. Zumindest fast. Denn nahezu alle der insgesamt 100.000 Produkte im Ladenlokal sollen per App direkt am Regal zu kaufen sein. Saturn Smartpay versteht sich dabei als zusätzliche Bezahloption und soll das herkömmliche Bezahlen an der Kasse ergänzen, nicht jedoch ersetzen. Der Test in Hamburg ist bis Ende Februar 2019 angesetzt.

"Das Smartphone ist für viele Menschen heute die Fernbedienung fürs Leben. Daher ist es nur konsequent, dass es zukünftig auch zum Bezahlen genutzt werden kann, zumal neue Mobile Payment-Angebote wie Google Pay und Apple Pay diese Entwicklung noch beschleunigen werden", so Martin Wild, Chief Innovation Officer der MediaMarktSaturn Retail Group. "Die durchweg positive Resonanz der Kunden auf unsere ersten Pilotprojekte in Innsbruck und München hat uns darin bestärkt, Mobile Self-Checkout nun erstmals auf großer Fläche anzubieten. Unsere Kunden in Hamburg profitieren so von einem noch besseren Einkaufserlebnis und einer zusätzlichen innovativen Bezahloption im Weihnachtsgeschäft."

Bei der Umsetzung seiner Mobile-Payment-Lösung in Hamburg setzt Saturn einmal mehr auf MishiPay als Software-Partner. Das britische Start-up war auch schon am Saturn-Express-Store in Innsbruck beteiligt. Es ist eines der Unternehmen, das die MediaMarktSaturn-Gruppe über ihr Retailtech Hub unterstützt. Dabei handelt es sich um ein Inkubator-Programm für Start-ups aus dem Handelsbereich, das jedoch nicht auf den Bereich Consumer Electronics beschränkt ist und für das die Gruppe mit Unternehmen auch aus anderen Segmenten kooperiert.