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Erhöhtes Produktionsvolumen der ARD

Anlässlich der Hauptversammlung der Intendantinnen und Intendanten und der Gremiumsvorsitzendenkonferenz der ARD ist heute der vierte Produzentenbericht vorgelegt worden.

28.11.2018 08:07 • von Jochen Müller

Das Gesamtvolumen aller Auftrags-, Ko-, Misch- und Lizenzproduktionen von ARD und ARD Degeto ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 73,77 Mio. Euro oder 10,3 Prozent auf 792,33 Mio. Euro angestiegen. Das geht aus dem vierten Produzentenbericht hervor, der heute anlässlich der Hauptversammlung der Intendantinnen und Intendanten und der Gremiumsvorsitzendenkonferenz der ARD vorgelegt worden ist. Zurückzuführen sei dies auf einen Anstieg bei den Auftrags- und Koproduktionen. Wie die ARD in einer Pressemitteilung betont, sei 70,8 Prozent des insgesamt vergebenen Produktionsvolumens an unabhängige Produzenten gegangen.

Den größten Anteil machen mit 51,9 Prozent (2016: 52,4 Prozent) nach wie vor die Auftragsproduktionen mit einem Volumen von 411,5 Mio. Euro aus, gefolgt von den Koproduktionen mit 272,3 Mio. Euro, das entspricht 34,4 Prozent (2016: 32 Prozent) des Gesamtvolumens.

Betrachtet man die Genres, wurde am meisten - 24,7 Prozent oder 195,5 Mio. Euro - in Spielfilme investiert; 21,7 Prozent (172,3 Mio. Euro) flossen in die Produktion von Fernsehfilmen und Serien.

ARD-Filmintendantin Karola Wille: "Die ARD - unser freier gemeinsamer Rundfunk - pflegt eine enge Partnerschaft mit der Produzentenbranche. Wir haben gemeinsam exzellente und vielfältige Sendungen, die vielfach prämiert wurden, für die Zuschauerinnen und Zuschauer produziert. Wir sind und bleiben ein entscheidender Motor für die Kreativwirtschaft in Deutschland und jede Landesrundfunkanstalt in ihrer jeweiligen Region. Zusammen mit der Degeto sind wir der größte und wichtigste Auftraggeber und erhalten somit die Vielfalt der Branche, die wir weiterhin stärken. Und all dies weisen wir transparent im vierten Bericht wieder aus."

Der ARD-Produzentenbericht 2017