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"Joy" gewinnt Wiener Filmpreis der 56. Viennale

Heute Abend geht die 56. Viennale mit der Galavorführung von "El Ángel" von Luis Ortega zu Ende. Wie das Festival mitteilt, ist die Besucherzahl mit 93.200 im Vergleich zu 2017 gestiegen.

08.11.2018 15:01 • von Barbara Schuster
"Joy" überzeugte auf der Viennale (Bild: Viennale)

Heute Abend geht die 56. Viennale mit der Galavorführung von "El Ángel" von Luis Ortega zu Ende. Wie das Festival mitteilt, ist die Besucherzahl mit 93.200 im Vergleich zu 2017 gestiegen. Vergangenes Jahr wurden 91.700 BesucherInnen gezählt.

"Ich bin überwältigt, was die Energie und Wärme betrifft, die ich bei der heurigen Viennale empfunden habe, die für mich etwas ganz Besonderes ist, weil es sich hier um mein Debüt als Direktorin des Festivals handelt", so Eva Sangiorgi|U, die neue künstlerische Direktorin des größten Filmfestivals Österreichs. "Diese außergewöhnliche Atmosphäre, über die alle unsere Gäste gesprochen haben, schafft dauerhafte Verbindungen zur Stadt und zum Festival - und ist darüber hinaus wahrhaft ansteckend."

Auch die Preisträger stehen bereits fest: Der Wiener Filmpreis, der österreichischen Filmen gilt, ging an "Joy" von Sudabeh Mortezai. Der Spezialpreis der Jury, ebenfalls Teil des Wiener Filmpreises, wurde Diagonale-Gewinner "Murer - Anatomie eines Prozesses" überreicht. Den Standard-Viennale-Publikumspreis, der stets einem Film gewidmet ist, der noch keinen Verleih in Österreich hat, holte sich "What You Gonna do When the World's On Fire" von Roberto Minervini. "Ne travaille pas" von César Vassyié wurde von der Internationalen Filmkritik FIPRESCI geehrt. Der Erste Bank MehrWert-Filmpreis ging an "Chaos" von Sara Fattahi und "Styx" von Wolfgang Fischer. Mit dem Erste Bank MehrWert-Filmpreis wird ein Aufenthalt in New York City einschließlich einer Werkpräsentation im Anthology Film Archive ermöglicht.