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Karola Wille: "Wir verändern gerade eine ganze Menge"

Wie steht es um dokumentarische Produktionen in der ARD? Karola Wille, Filmintendantin des Senderverbunds spricht im Interview mit Blickpunkt:Film über den Stellenwert und die aktuelle Situation eines Programmgenres, dessen Macher sich oft stiefmütterlich behandelt fühlen.

01.11.2018 08:02 • von Frank Heine
Karola Wille wurde im Oktober 2011 zur Intendantin des MDR gewählt. 2016 und 2017 war die gebürtige Chemnitzerin zugleich ARD-Vorsitzende. Zudem ist sie Filmintendantin der ARD und Vertreterin des Senderverbunds in Verwaltungsrat und Präsidium der FFA. (Bild: MDR/ Martin Jehnichen)

Frau Wille, hat der Dokumentarfilm ein Imageproblem?

Karola Wille: Ich sehe nicht, dass dokumentarische Produktionen in Deutschland ein Imageproblem haben. Sowohl der klassische Dokumentarfilm als auch Reportagen und Dokumentationen haben ganz im Gegenteil besondere Stärken. Sie liefern Hintergrund, leuchten Themen im Detail aus und erzeugen hohen Gesprächswert. Damit leisten sie einen besonderen Beitrag zu Verständnis und Verständigung in unserer Gesellschaft.

Haben dokumentarische Produktionen ein Wahrnehmungsproblem, ein Problem, den Weg zum Zuschauer zu finden?

Karola Wille: Für die ARD kann ich sagen: Wir sehen ganz im Gegenteil den dokumentarischen Bereich als Zukunftsgenre. Wir wollen hier auch noch stärker werden, weil das Dokumentarische in einer komplexer werdenden Welt wichtiger denn je ist. Die Menschen möchten neben der journalistischen, notwendigerweise schnelllebigen Aktualität Dinge und Sachverhalte gründlich erklärt bekommen und verstehen. Dokumentationen finden Sie mittlerweile auch in der Primetime im Ersten.

Aber ein Problem mit der Sichtbarkeit von Dokumentarfilmen lässt sich innerhalb der ARD, besonders im ersten Programm, schon noch feststellen. Häufig finden Dokus nur an den Programmrändern statt.

Karola Wille: Das stimmt, aber wir verändern hier gerade eine ganze Menge. Es gab in diesem Jahr bereits eine neue Reportagereihe mit politisch relevanten Dokumentationen um 20.15 Uhr im Ersten. Deren Motto lautete: "Was Deutschland bewegt". Das wollen wir unbedingt fortsetzen, denken gleichzeitig aber auch darüber nach, wie wir mit diesem Format noch mehr Menschen erreichen können. Ein anderes Beispiel ist die neue Reportage-Reihe "Rabiat" gleich nach den "tagesthemen", die Zuschauerinnen und Zuschauer mit einbindet Sie sehen: Wir haben uns auf den Weg in die Primetime gemacht.

Auf dem Montagssendeplatz um 20.15 Uhr?

Karola Wille: Genau. Hier haben wir mit zunächst sechs Reportagen angefangen, jetzt wird dies fortgesetzt. Es ist mir generell wichtig, den Dokumentarbereich stärker sichtbar zu machen. Natürlich haben wir auch spätere Sendeplätze. Übrigens auch am Montag, unserem Informationstag. Da gibt es nach "Hart, aber fair" um 22.45 Uhr einen zweiten Sendeplatz.

Für den langen Dokumentarfilm wird angesichts des formatierten Programmschemas die Primetime im Ersten wohl eine zu hohe Hürde bleiben?

Karola Wille: Zunächst ist wichtig: Der lange Dokumentarfilm hat im Ersten seinen festen Platz. Im Jahr 2017 wurden im Übrigen im Ersten und in den dritten Programmen 213 Dokumentarfilme von über einstündiger Länge gezeigt. Was die Sendezeiten angeht, müssen wir allerdings noch verlässlicher beim Sendebeginn werden, und für herausragende Produktionen wie "Die nervöse Republik" von Stephan Lamby noch bessere Sendeplätze im Ersten finden.

Darf die Quote, die bei Dokus meist schlechter ausfällt als bei Spielfilmen oder Serien ein Argument sein, Dokumentarfilme nicht zur besten Sendezeit zu zeigen? Sie hatten aktuell den Fall, als Die Aldi-Brüder" gegen ein Kriminaldrama im ZDF lief.

Karola Wille: Ich sehe Dokumentarisches und Fiction nicht als gegensätzliche Genres. Wir verbinden sehr oft fiktionale Angebote mit dokumentarischen Produktionen. Da gibt es viele Beispiele wie die Filme von Daniel Harrich, der großartige Recherchen zu Themen wie illegalen Waffenexporten oder minderwertigen Medikamenten immer doppelt - als packendes TV-Movie und als Doku umsetzt. Oder zuletzt Gladbeck" über das Geiseldrama vor 30 Jahren. Ich finde diese Entwicklung positiv, weil so ein Thema vertieft und ausgeleuchtet werden kann. Auf diese Weise konnten wir viele Menschen für die Dokumentationen gewinnen und auch gesellschaftspolitisch etwas bewegen. Mit Harrichs Film Meister des Todes" über illegale Waffengeschäfte in Mexiko haben wir eine politische Debatte bis hin zum Prozess gegen Manager von Heckler & Koch ausgelöst.

Auf der Ebene Themenabend und im Zusammenspiel mit Fernsehfilmen hat die ARD mit ihren Dokumentationen viel geleistet. Das ist unbestritten. Komplizierter wird es, wenn sie für sich alleine stehen sollen.

Karola Wille: Ich gebe Ihnen Recht. Nicht nur im Fernsehen, auch im Kino hat es der lange Dokumentarfilm schwerer als andere Produktionen. Wir müssen daher darüber nachdenken, für welches Publikum welcher Film geeignet ist. Man muss auch über neue Verbreitungswege und besseres Marketing nachdenken. Über Zwischenprodukte im Internet, über Clips und Trailer, um die Aufmerksamkeit für diese hochwertigen Filme zu erhöhen. Die letzte ARD/ZDF-Online-Studie hat aber auch die starken Veränderungen im Mediennutzungsverhalten gezeigt. Die dokumentarische Form ist ein sehr gutes Produkt für die Mediatheken. Und wenn wir im nächsten Jahr die Personalisierungsfunktionen in die neue ARD-Mediathek integrieren, können wir die Menschen noch gezielter ansprechen. Ich bin mir sicher, dass wir so ganz neue Nutzerinnen und Nutzer für den Doku-Bereich gewinnen können.

Ein stetiger Vorwurf der Dokumentarfilmer zielt in Richtung finanzieller Ausstattung. Haben hier die ARD-Eckpunkte zu einer Annäherung geführt?

Karola Wille: Alle Produktionen, natürlich auch die dokumentarischen, müssen so ausgestattet sein, dass die Finanzierung gesichert ist. Durch die Eckpunkte 2.0, hat der Kalkulationsrealismus breiten Raum eingenommen. Auch für den Dokumentationsbereich haben wir zusätzliche Kalkulationspositionen anerkannt, die früher nicht berücksichtigt wurden. Seit dem 1. Januar 2017 fließt definitiv mehr Geld in Dokus, Reportagen und den Dokumentarfilm. Ein Problem, dass wir noch nicht gelöst haben, sind die Kino-Koproduktionen, die fallen nicht unter den Geltungsbereich der Eckpunkte 2.0.

Ein zusätzlicher Streitpunkt war die Rechteverteilung.

Karola Wille: Das hat sich mit den Eckpunkten 2.0 geändert. Wir haben gemeinsam mit der Produzentenallianz ein zukunftsfähiges Schichtenmodell entwickelt. Es bestimmt die Werthaltigkeit der Rechte, wenn Produzenten eigenes Geld in eine Auftragsproduktion geben. Und es definiert den Rahmen für die Aufteilung der Rechte bei solchen Produktionen. Außerdem haben wir mit Blick auf die von der Politik beschlossenen längeren Verweildauern in den Mediatheken das Schichtenmodell noch einmal präzisiert. Dies gilt bereits seit dem 1. September, obwohl der 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag erst im Laufe des kommenden Jahres in Kraft tritt. Zu den Eckpunkten wäre mir aber ein weiterer Aspekt noch wichtig.

Bitte.

Karola Wille: Wir haben ein Leistungsmodell entwickelt, um besonders erfolgreiche Produktionen zu prämieren und den Kreativen Geld für die Entwicklung neuer Stoffe zur Verfügung zu stellen. Für häufige Nutzung im Programm und für Preise und Auszeichnungen werden Punkte vergeben, nach denen sich dann die ARD-Programmprämie errechnet. Insgesamt schütten wir über alle Genres rund drei Millionen Euro pro Jahr aus. Der Bereich Dokumentation und langer Dokumentarfilm erhält davon 600.000 Euro. Und das hat auch schon Wirkung gezeigt. Der Eröffnungsfilm der , "Meeting Gorbachev" von Werner Herzog und André Singer, der in Zusammenarbeit von MDR und Arte entstanden ist, wurde mit Mitteln aus der ARD-Prämie entwickelt.

Auf Ihre Initiative wird nun auch zum dritten Mal eine Programmwerkstatt für dokumentarische Produktionen durchgeführt. Wie fällt Ihre bisherige Bilanz aus? Hat auch das zur Beilegung einiger Streitpunkte mit den Dokumentarfilmern geführt?

Karola Wille: Beide Seiten, Redakteure wie Produzenten und Autoren, wollten diese Reihe unbedingt fortsetzen. Dass sich noch einmal mehr Teilnehmer für die dritte ARD-Programmwerkstatt angemeldet haben, ist schon ein deutliches Zeichen, dass sich etwas tut. Die erste Werkstatt diente vor allem dazu, gemeinsam Verständnis für die Sichtweisen und natürlich auch die Kritik der jeweils anderen Seite zu entwickeln. Inzwischen sind wir mitten drin in der thematischen Arbeit. Es geht darum, gemeinsame Qualitätsmaßstäbe zu finden. Oder darum, wie Stoffe aussehen müssen, damit sie für die Primetime geeignet sind. Wir haben in diesen gemeinsam mit der AG Dok und der Produzentenallianz entwickelten Werkstätten ein Grundverständnis füreinander entwickelt, und es ist ein Dialog auf Augenhöhe.

Diese Fortschritte haben wir auch wahrgenommen. So weit, dass von Dokumentarfilmerseite alles eitel Sonnenschein wäre sind Sie aber noch nicht. Wie bewerten Sie das von der AG Dok in Auftrag gegebene Gutachten bei Professor Gersdorf?

Karola Wille: Das Gutachten reduziert unseren Auftrag - Unterhaltung taucht nur als "nachrangig" auf. Die Produzentenallianz hat ja bereits sehr deutlich gemacht, dass sie diese Auffassung nicht teilt. Ich will hier gar nicht die verfassungsrechtliche Dimension bemühen, die hier sehr eindeutig ist. Was die Themen Sendeplätze und Budgetvorgaben betrifft, haben wir uns aus gutem Grund ja bereits viel weiter entwickelt, als es das Gutachten glauben macht: Im Ersten und den dritten Programmen laufen täglich sechs Erstsendestunden dokumentarische Produktionen. Beim MDR haben wir im Januar einen neuen, festen Sendeplatz am Sonntagabend eingeführt. Es tut sich also was. Dass es noch nicht genug ist und wir weiter diskutieren müssen, ist klar. Ich glaube aber, dass hier Dialog auf Augenhöhe wie in unseren Werkstätten mehr hilft als solche Gutachten.

Wenn man sich Woche für Woche die Kino-Releases betrachtet, könnte man auch zu dem Schluss kommen, es befänden sich zu viele Dokumentarfilme auf dem Markt. Im Fernsehen, wird bemängelt, würden zu wenige gezeigt. Besteht da ein Zusammenhang?

Karola Wille: Ich glaube nicht, dass es da einen unmittelbaren Zusammenhang gibt. Die deutschen Filmfördersysteme sind traditionell stark auf das Kino ausgerichtet, für das dann auch produziert werden muss. Wenn man sich dann die Zahlen ansieht - 2017 gab es allein rund 140 Kinostarts langer Dokumentarfilme in Deutschland, ist es natürlich schade, wie wenig Publikum am Ende damit erreicht wird. Daher unterstütze ich die aktuellen Überlegungen, hier zu zeitgemäßen, besseren Lösungen wie der weiteren Flexibilisierung der heute geltenden Sperrfristen zu kommen.

Die Zahlen sind ernüchternd.

Karola Wille: Ein Gedanke noch, weil es überall heißt, es müsse mehr für den Dokumentarfilm getan werden: Wir sind da ganz aktiv, denn wir sehen den Dokumentarfilm als wertvolles Gut, das wir ausbauen müssen - und das fängt in ganz jungen Jahren an. Wir haben über den MDR die Initiative für den Besonderen Kinderfilm gestartet, hier macht inzwischen die ganze Branche mit. Bei unserer letzten Zusammenkunft wurde beschlossen, dass wir Dokumentarfilme für Kinder fördern wollen. Man sieht ja im Ausland, etwa in Skandinavien und den Niederlanden, dass es bei Kindern, auch bei Jugendlichen dafür Bedarf gibt. Nach Dokumentarfilmen für Kinder können Sie in Deutschland bislang weit und breit suchen, ohne fündig zu werden. Das wollen wir ändern.

Was halten Sie davon, wenn Fiction- und Doku-Redaktionen zusammenrücken oder zusammengefasst werden. Führt das eher zur Stärkung oder zur weiteren Schwächung des Dokumentarfilms?

Karola Wille: Natürlich sind beide redaktionellen Wege möglich und berechtigt. Für ein Zusammenrücken spricht sicherlich, dass im Fiktionalen historische Stoffe und gesellschaftlich relevante Stoffe der Gegenwart immer häufiger mit dokumentarischen Produktionen verbunden werden, das Genre Doku-Drama ist ja auch nicht mehr ganz neu. Wichtig bei so einer Zusammenarbeit bleibt, dass man thematisch gemeinsam plant und recherchiert, aber das spezielle jeweilige Knowhow, das für beide Formen erforderlich ist, bewahrt bleibt.

Hat die Mischform Doku-Drama mit Vertretern wie einst Königstein, wie Breloer und Ley dem klassischen Dokumentarfilm den Rang abgelaufen? Oder gibt es im Fernsehen gar keine Trennlinie mehr zwischen diesen Formen?

Karola Wille: Innerhalb der dokumentarischen Produktion macht es natürlich schon einen großen Unterschied, wie man einen Stoff erzählt. Beides hat seine Berechtigung - und hat natürlich auch Vor- und Nachteile. Entscheidend ist immer, was zum Stoff passt. Die enorme Wirkung des preisgekrönten Doku-Dramas Meine Tochter Anne Frank" gerade auch bei jungen Menschen hätte man mit einem Dokumentarfilm wahrscheinlich nicht erreicht. Deswegen sollte die Wahl der Erzählform immer themenabhängig sein.

Sie sind nicht nur Filmintendantin der ARD, sondern auch Intendantin des MDR. Im Fiction-Bereich setzt ihr Sender beachtliche Duftmarken von Weissensee" über Charité" und Filme wie Nackt unter Wölfen" bis In aller Freundschaft". Sind Sie auch mit dem Engagement im Doku-Bereich zufrieden?

Karola Wille: Beim Fiktionalen steht der MDR innerhalb der ARD in der Tat für Exzellenz. Im Dokumentarischen haben wir schon immer interessante Produktionen hervorgebracht. Dieses Profil wollen wir jetzt weiter schärfen und haben deshalb zum Jahresanfang einen weiteren, festen Sendeplatz am Sonntag um 22.15 Uhr eingeführt. Daneben gibt es auch Dokumentationen um 20.15 Uhr wie "Gysi", die die Geschichte dieser Familie nachzeichnet. Darüber hinaus unterstützen wir Festivals wie die DOK Leipzig. Wir freuen uns sehr, dass der diesjährige Eröffnungsfilm, Werner Herzogs "Meeting Gorbachev", vom MDR und Arte kommt. Dass wir mit so interessanten Regisseuren zusammenarbeiten können, zeigt auch, wie wichtig uns dieser Bereich ist - und das wollen wir weiter ausbauen.

Apropos DOK Leipzig. Welchen Stellenwert nimmt das Festival für Ihren Sender und die ARD ein?

Karola Wille: Die DOK Leipzig hat eine große Tradition und stand schon in der DDR für gesellschaftskritische Stoffe. Man wollte die Menschen mit Hilfe des Dokumentarfilms erreichen und zu Diskussionen anregen. Dieser Grundgedanke hat sich bewährt. Ich glaube, die DOK Leipzig ist das einzige Festival, das sich über zwei Systeme hinweg so behaupten konnte. Im Mittelpunkt stehen der lange und der kurze Dokumentarfilm sowie der Animationsfilm - nicht nur national, auch international. Seit diesem Jahr ist die DOK Leipzig übrigens in allen drei Kategorien "Academy Qualifying Festival". Das heißt, die Gewinner können sich durch die Leipziger Auszeichnung für die Academy Awards, also den Oscar qualifizieren. Der MDR stiftet außerdem seit Jahren den Preis für den besten osteuropäischen Film. Ich finde es toll, dass das Festival wie eine Drehscheibe dafür sorgt, dass man auch Osteuropa im Blick hat, denn wir sehen uns da an einer Nahtstelle. Dazu kommen die Top of the Docs.

Der Doku-Wettbewerb der ARD.

Karola Wille: Genau. Mit dieser gemeinsamen Initiative der ARD-Anstalten wollen wir besonders innovative, kreative dokumentarische Filme fördern. In diesem Jahr haben wir anders als früher auf eine konkrete Themenvorgabe verzichtet, was sich positiv ausgewirkt hat: Es gibt über 60 Einreichungen, das ist deutlich mehr als in den Vorjahren, und unsere Jury hat jetzt schon einen qualitativen Sprung nach vorn konstatiert. Ich bin jetzt sehr auf den Pitch hier bei der DOK Leipzig gespannt, wo sich die fünf besten Einreichungen der Jury unter Vorsitz von ARD-Chefredakteur Rainald Becker präsentieren. Dass wir diesen Pitch von Berlin nach Leipzig geholt haben, war goldrichtig, denn Top of the Docs passt- zum größten und ältesten Doku-Festival, das wir in Deutschland haben besonders gut.

Frau Wille, nun zählen wir zum Abschluss des Gesprächs noch auf Ihre Expertenmeinung: Welche Dokumentationen muss man sich bei der ARD oder in der Mediathek unbedingt ansehen?

Karola Wille: In der ARD-Mediathek empfehle ich Ihnen "Das verrohte Land - wenn das Mitgefühl verschwindet" aus der Reihe "die story im Ersten". Hier geht es um den Anstieg von Respektlosigkeit und Gewalt in unserer Gesellschaft und wie wir damit umgehen. Und dann möchte ich Ihnen sozusagen als Vorschau unbedingt die "Ostfrauen" ans Herz legen. Diese dreiteilige Dokumentation produzieren wir gemeinsam mit dem RBB, Sendestart ist am10. März 2019 im MDR. Es geht um die Rolle der Frauen nach der Wende, um Gesellschaft, Arbeit und Familie - also auch heute ganz aktuelle Themen.

Das Interview führte Frank Heine