Kino

Erich Pommer Institut feiert 20. Geburtstag

Beim gestrigen Branchentreffen anlässlich des 20. Jubiläums des Erich Pommer Instituts zog der Enkel des Namensgebers, Eric Pommer, Parallelen zwischen der Arbeit seines Großvaters und dem Ansatz des Instituts.

11.10.2018 14:18 • von Jochen Müller
Nadja Radojevic (Geschäftsführerin Erich Pommer Institut), Andreas Musil (Vizepräsident Universität Potsdam), Eric Pommer und Susanne Stürmer (Präsidentin Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, v.l.n.r.) beim Branchentreffen anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Erich Pommer Instituts (Bild: EPI/Dominik Wagner)

Mit einem Branchentreffen feierte das Erich Pommer Institut, das seit seiner Gründung 1998 als An-Institut der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und der Universität Potsdam die Medienbranche mit medienrechtlicher und medienwirtschaftlicher Expertise sowie einem praxisorientierten Weiterbildungsangebot unterstützt, gestern in Babelsberg sein 20-jähriges Bestehen.

Gastredner war Eric Pommer, Enkel des Namensgebers Erich Pommer. Er verglich in seiner Ansprache den Ansatz seines Großvaters, der u.a. mit Fritz Lang und Alfred Hitchcock zusammengearbeitet hatte, mit dem Ansatz des Erich Pommer Instituts: "Innovation und Kollaboration - dafür stand mein Großvater Erich Pommer mit seiner Arbeit und dem, was er an Wissen weitergab - und das genau ist es, was das EPI mit seinen Trainingsprogrammen leistet. Jeder der das Filmemachen liebt, sollte auf das EPI zurückgreifen, um etwas über Finanzierung, Recht und das Filmbusiness zu lernen. Danke, dass Sie die Erinnerung an Erich Pommer und seine Erfolge - und besonders seine Begeisterung für Filme - am Leben erhalten."

Zu den Gratulanten zählte auch Susanne Stürmer, Präsidentin der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf: "Das EPI steht für die Verbindung von Praxis und Wissenschaft und genau das ist es, was es braucht. Das EPI ist eine unglaubliche Bereicherung für beide Hochschulen - die Filmuniversität und die Universität Potsdam - als auch für den Medienstandort Babelsberg. Der Standort wäre nicht der gleiche, wenn es das EPI nicht gäbe - in Anbetracht des einzigartigen EPI-Programms würde ich sogar so weit gehen, zu sagen, für den Medienstandort Deutschland."

Andreas Musil, Vizepräsident der Universität Potsdam, lobt ausdrücklich die Zusammenarbeit mit dem Erich Pommer Institut: "Unsere Zusammenarbeit ist eine volle Erfolgsgeschichte - das EPI ist der Nukleus und das Bindeglied für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Filmuni und Uni Potsdam."