Festival

Hof gibt internationales Line-up bekannt

Nun hat Hof auch die internationalen Produktionen der diesjährigen, 52. Ausgabe des renommierten Festivals bekannt gegeben. U.a. hat Thorsten Schaumann den Telluride- und Toronto-Hit "Can You Ever Forgive Me?" ausgewählt.

09.10.2018 08:28 • von Barbara Schuster
"Can You Ever Forgive Me?" wird in Hof gezeigt (Bild: Fox)

Nun hat Hof auch die internationalen Produktionen der diesjährigen, des renommierten Festivals bekannt gegeben. Ein inhaltlicher Fokus liegt laut Festival bei der Suche nach neuen Lebenswegen, der Bewältigung von Traumata und auch auf zwischenmenschlichen Beziehungen im engsten Kreis der Familie wie auch zu einzelnen Mitmenschen.

Zur Auswahl von Festivalleiter Thorsten Schaumann|U zählen sowohl Werke namhafter Regisseurinnen und Regisseure wie "Sunset" von Laszlo Nemes, der bei der Mostra Weltpremiere feierte, "Maya" von Mia Hansen-Love oder "Les Estivants" von Valeria Bruni-Tedeschi. Aber auch weniger bekannte Arbeiten, die es zu entdecken gilt wie "L'affaire Marvin" von Lewis Eizykman oder die deutsche Koproduktion "Sew the Winter to My Skin" von Jahmil X.T. Qubeka. Aus den USA kommt "To the Night" von Peter Brunner (Koproduktion mit Österreich) über den einzigen Überlebenden eines Brandunfalls, oder Marielle Hellers "Can You Ever Forgive Me?", der großartige Kritiken in Telluride und Toronto erhielt. Aus Österreich hat Hof Nina Kusturicas "Ciao Chérie" eingeladen über eine von ihrem Mann verlassene Frau, die sich alleine in ihrem Call Shop zurechtfinden muss, "Der Gast" von Houchang Allahyari über einen seltsamen Gast, der in einem ebenso seltsamen Haus am Rande Wiens auftaucht, und "Die Rückkehr des Daumens" von Flo Convey über einen in die Jahre gekommenen Daumenwrestling-Trainer. Aus dem anderen Nachbarland, der Schweiz, dürfen sich die Festivalgäste von Hof freuen auf "Glaubenberg" von Thomas Imbach, der in Locarno Weltpremiere feierte, und "Tranquillo" von Jonathan Jäggi über einen Mann, bei dem ein Tinnitus selbstzerstörerische Impulse weckt. Aus Großbritannien kommt schließlich noch James Marshs "Ein letzter Job" mit Michael Caine und Jim Broadbent über einen in die Jahre gekommenen Gauner, den es noch einmal in den Fingern juckt, oder "Scarborough" von Barnaby Southcombe über zwei ungleiche Liebende, die in einem Hotel Zuflucht vor den Zwängen des Alltags suchen. Weitere Titel der internationalen Filme in Hof sind "Los Silencios" von Beatriz Seigner, Mary Shelley" von Haifaa al-Mansour, "Amanda" von Mikhael Hers, "Claire Darling" von Julie Bertuccelli, "Working Woman" von Michael Aviad und "Noah Wise" von Ben Zuckert.

Alle Infos unter www.hofer-filmtage.com.