Kino

Auslandsoscar für deutsch-chilenische Koproduktion

Sebastian Lelios "Eine fantastische Frau" hat den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Deutscher Koproduzent ist Komplizen Film. Außerdem wurde der deutsche Visual-Effects-Spezialist Gerd Nefzer für seine Arbeit an "Blade Runner 2049" ausgezeichnet. Der Oscar für den besten Film ging an den 13-fach nominierten "Shape of Water", der insgesamt vier Oscars erhielt, darunter auch den Regie-Oscar für Guillermo del Toro.

05.03.2018 05:02 • von Jochen Müller
Sebastian Lelio mit dem Oscar für "Eine fantastische Frau" (Bild: Aaron Poole / A.M.P.A.S.)

Sebastian Lelios "Eine fantastische Frau" hat den Oscar als bester nicht-englischsprachiger Film gewonnen. Deutscher Koproduzent ist Komplizen Film, die im vergangenen Jahr mit Toni Erdmann" nominiert gewesen waren. Außerdem wurde der deutsche Visual-Effects-Spezialist Gerd Nefzer für seine Arbeit an "Blade Runner 2049" ausgezeichnet. Katja Benraths Kurzfilm Watu Wote" ging bei der Verleihung leer aus, den Kurzfilm-Oscar erhielt "The Silent Child".

Die Drehbuchpreise bei der diesjährigen Oscarverleihung gingen an James Ivory (bestes adaptiertes Drehbuvch für Call Me By Your Name") und Jordan Peele (bestes Originaldrehbuch für Get Out"), als beste Nebendarsteller wurden Allison Janney (I, Tonya") und Sam Rockwell (Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") ausgezeichnet. Der Kamera-Oscar ging an Roger A (Blade Runner 2049"). Als bester Regisseur wurde Guillermo del Toro für den 13-fach nominierten Shape of Water" ausgezeichnet, der auch als bester Film ausgezeichnet wurde. "The Shape of Water" erhielt damit insgesamt vier Oscars. Die Hauptdarstellerpreise gingen an Frances McDormand ("Three Billboards Outside Ebbing, Missouri") und Gary Oldman (Die dunkelste Stunde"). Als bester Animationsfilm wurde Coco - Lebendiger als das Leben!" ausgezeichnet, als bester Dokumentarfilm Icarus".

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