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US-Videomarkt 2017 fünf Prozent im Plus

Ersten Angaben der DEG zufolge stiegen in den USA die Ausgaben für Home Entertainment 2017 um fünf Prozent auf knapp 20,5 Mrd. Dollar. Einmal mehr gab es viele Verlierer und nur wenige Gewinner.

10.01.2018 16:30 • von Jörg Rumbucher
Einer der bestverkauften Titel in 2017: "Vaiana" (Bild: Walt Disney)

Im Gegensatz zum Kino-Boxoffice (minus elf Prozent) stiegen die Ausgaben der Konsumenten für Bewegtbildinhalte im Home Entertainment um 5,26 Prozent auf 20,49 Mrd. Dollar. Das geht aus dem "Year-End 2017 Home Entertainment Report" der Digital Entertainment Group hervor. Getrieben wurde das positive Ergebnis aus Erlösen im Digitalvertrieb. Dabei sorgte die Distributionsart SVoD nahezu im Alleingang für das Videomarkt-Plus: Laut DEG kletterten die Ausgaben um 31,05 Prozent auf 9,54 Mrd. Dollar. Ebenfalls Zuwächse gab es 2017 für das Segment Electronic Sellthru: Mit Kaufdownloads wurden 2,15 Mrd. Dollar (plus 5,74 Prozent) umgesetzt.

Alle anderen Absatzbereiche waren rückläufig. Dazu zählte auch der digitale Verleih (TVoD), dessen Umsatz auf 1,95 Mrd. Dollar (minus sieben Prozent) sank. Weiterhin stark unter Druck stand der physische Videomarkt: So ging das Geschäft mit dem Verkauf von DVDs und Blu-rays um mehr als 14 Prozent auf 4,71 Mrd. Dollar zurück. Der physische Leihmarkt setzte gegenüber 2016 16 Prozent weniger um (minus 2,11 Mrd. Dollar). Die DEG weist aber darauf hin, dass das Geschäft mit 4K Ultra HD sich weiterhin erfreulich entwickele: Demnach seien 2017 mit dem Format 147 Mio. Dollar (plus 187 Prozent) erwirtschaftet worden.

Zu den bestverkauften Titeln (alle Formate) des abgelaufenen Jahres zählen "", "", "", "", "", "" und "".