Digitaler Vertrieb

Vevo erreicht erstmals Gewinnzone

Nach acht Jahren hat Vevo erstmals ein Break-Even geschafft. Die Videoplattform hat 2017 wegen Zuwächsen im digitalen Anzeigengeschäft ihren Umsatz um 30 Prozent auf 650 Millionen Dollar hochgeschraubt.

03.01.2018 14:42 • von Dietmar Schwenger
Unter seine Ägide fällt der Break-Even von Vevo: der ausgeschiedene Vevo-CEO Erik Huggers (Bild: Vevo)

Nach acht Jahren hat Vevo erstmals ein Break-Even geschafft. Die Videoplattform hat 2017 wegen Zuwächsen im digitalen Anzeigengeschäft ihren Umsatz um 30 Prozent auf 650 Millionen Dollar hochgeschraubt. Im Vorjahr waren es lediglich 500 Millionen Dollar. Auch die Zahl der aufgerufenen Videos pro Monat habe sich im Vergleich mit dem damals gemeldeten Wert von 19 auf 25 Milliarden um ebenfalls 30 Prozent erhöht.

In den vergangenen Jahren hatte Vevo jeweils Verluste gemacht. Das nun erzielte Plus fällt noch in die Zeit, als Erik Huggers das Unternehmen leitete, der Vevo im Dezember 2017 verlassen hat. Seitdem führt als Interims-CEO der CFO Alan Price die Videoplattform, hinter der mehrheitlich Universal Music als Anteilseigener steht. Weitere Anteile halten unter anderem Sony Music Abu Dhabi Media und Google/Alphabet.