Kino

Deutscher Filmmusikpreis nennt Nominierte

Zum vierten Mal wird am 3. November in Halle der Deutsche Filmmusikpreis verliehen. Ein Ehrenpreis geht an den Grammy-Gewinner Harold Faltermeyer, für die anderen Kategorien stehen nun die Nominierten fest.

10.10.2017 12:47 • von Jonas Kiß
Erhält einen Ehrenpreis in Halle: Harold Faltermeyer (Bild: Bianca Faltermeyer)

Zum vierten Mal wird am 3. November 2017 im Rahmen der Filmmusiktage Sachsen-Anhalt in Halle der Deutsche Filmmusikpreis verliehen. Der Ehrenpreis geht an den Grammy-Gewinner Harold Faltermeyer, der durch die Soundtrack zu "Beverly Hills Cop" oder "Top Gun" bekannt wurde. Tom Cruise hat zudem angekündigt, dass Faltermeyer die Filmmusik zur Fortsetzung "Top Gun: Maverick", die 2018 gedreht wird, komponieren soll.

Für die anderen Kategorien stehen inzwischen die Nominierten fest. Oli Biehler ist für seinen Score zur Märchenverfilmung Das kalte Herz" in der Kategorie "Beste Musik im Film" nominiert. Daneben ist der Soundtrack für die Kinodokumentation Beuys" über den Künstler Joseph Beuys von Ulrich Reuter und Damian Scholl in dieser Kategorie nominiert, sowie die Filmmusik von Sebastian Pille zum Sozialdrama Eine unerhörte Frau".

Unter den Nominierten in der Kategorie "Bester Song im Film" finden sich Komponisten wie Caroline Adler und David Reichelt (König Laurin") oder Eckes Malz (Berlin Rebel High School").

Für die "Beste Musik im Kurzfilm" gehen Philipp Fabian Kölmel, Nicolai Krepart und Enrico Reuter ins Rennen.

Eine Fachjury, bestehend aus den Filmkomponisten Christine Aufderhaar, Ingo Ludwig Frenzel, Ralf Wienrich, dem Filmmusikexperten Georg Maas und Markus Steffen (Künstlerischer Leiter Filmmusiktage) will am 3. November die Gewinner des Filmmusikpreises auszeichnen. Um 19.30 Uhr beginnt die von MDR-Moderatorin Ellen Schweda moderierte Gala im Steintor-Varieté in Halle.

Die Nominierten:

Beste Musik im Film

Oli Biehlerl - "Das kalte Herz" Ulrich Reuter / Damian Scholl - "Beuys" Sebastian Pille - "Eine unerhörte Frau"

Bester Song im Film

Caroline Adler / David Reichelt - "König Laurin" Martina Haider (Chaem) / Karsten Laser - "Nirgendwo" Eckes Malz - "Berlin Rebel High School"

Beste Musik im Kurzfilm

Philipp Fabian Kölmel - "Ainhoa" Nicolai Krepart - "Ein Ausnahmezustand" Enrico Reuter - "Das Mädchen und die Felsen"

Nachwuchspreis

Max Clouth David Ossa Simon Rummel