Produktion

"Dark": Kino, auf Serienlänge erzählt

Die erste deutsche Netflix-Serie feierte auf dem Film Festival von Toronto Premiere. BF-Chefredakteur Thomas Schultze war von dem Gezeigten angetan.

11.09.2017 16:03 • von Frank Heine
Louis Hofmann in "Dark" (Bild: Netflix / Julia Terjung)

Die ersten Geheminisse, um die erste deutsche Netflix-Original-Serie sind gelüftet. Auf dem präsentierten die beiden Showrunner Baran Bo Odar und Jantje Friese die ersten beiden Folgen der Wiedemann & Berg-Produktion Dark". Und der Titel ist Programm. BF-Chefredakteur Thomas Schultze betont in seiner Rezension die "düstere Atmosphäre", die sich "wie eine Bleidecke" über das im Schatten eines Kernkraftwerks und in der Nähe eines düsteren Waldes liegende Städtchen Winden legt. Ein Setting, das Stephen-King-Reminiszenzen weckt. Wer mit wem wie in Verbindung steht, wird nur allmählich klar, aber es geschieht Mysteriöses, kleine Kinder verschwinden. Schultze lobt den Look: "Das ist Kino, bloß eben auf Serienlänge erzählt." Suchtgefahr.

Im Winter 2017 sollen die zehn Episoden für Netflix-Abonnenten in 190 Ländern zu sehen sein. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

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