Kino

Launch der nationalen Ticketing-Plattform

Unter dem Motto "Eine Site - Eine App - Alle Kinos" geht das nationale Ticketing-Portal DeinKinoticket.de Ende Januar an den Start. Im Rahmen der Filmwoche München wird das Konzept noch einmal ausführlich vorgestellt.

07.01.2016 11:04 • von Marc Mensch

Ein wenig länger als geplant hat es gedauert, aber Ende Januar soll es nun so weit sein: DeinKinoticket.de, die von Cinemaxx, Cineplex, CineStar, Kinopolis und UCI gemeinsam entwickelte nationale Online-Plattform für den Kauf von Kinotickets geht nach einer rund zweimonatigen Betaphase offiziell an den Start - und das mit beinahe lückenloser Abdeckung. Bereits jetzt können dort Kinotickets für mehr als 1500 Leinwände gebucht werden, bis Ende Januar soll dann das Programm von bundesweit mehr als 1200 deutschen Kinos integriert werden, also von nahezu allen Filmtheatern jenseits der Sonderformen. Voraussetzung ist, dass ein Programm- und Spielzeitenexport durch Krankikom, Partner von DeinKinoticket.de, erfolgen kann. Auch bei den Filmen setzt man auf Vollständigkeit und für Kinos wie Verleiher gilt: Wer sich nicht aktiv (und über eine Gebühr) an der Plattform beteiligt, wird dort mit seinen Häusern bzw. Filmen zwar mit aufgeführt - allerdings nur eingeschränkt und ohne Zusatzinformationen wie z.B. Plakate oder Trailer.

Dass nicht per se außen vorbleibt, wer keinen Beitrag leistet, hat einen einfachen Grund: "Der potenzielle Kunde soll sich darauf verlassen können, ein Portal vorzufinden, das Kinos und Filme tatsächlich flächendeckend abbildet. Er würde es nicht verstehen, wenn er an dieser Stelle nur partielle Informationen vorfinden würde", erläutert Geschäftsführer Joe Fuhrmann. Wie schon bei diversen Präsentationen des Portals, u.a. bei den HDF-Regionalversammlungen und der , betont, ist es aber natürlich Ziel, eine möglichst breite direkte Unterstützung durch die Branche zu erlangen - zumal sich die Kosten hierfür in engem Rahmen halten.

Maßgabe für die Entwicklung des Portals durch die Münchner seriotec GmbH war die Erwartung der Nutzer, eine schnelle und einfache Navigation bei der Auswahl des Wunschfilms vorzufinden. Dementsprechend werden die Filme (vorbehaltlich einer Beitragsleistung durch den jeweiligen Verleih) mit allen wichtigen Infos wie Inhalt, FSK-Freigabe, Länge oder Darstellern präsentiert, auch die Trailer stehen zum Abruf bereit. Basierend auf dem jeweiligen Standort des Nutzers werden zur Buchung alle teilnehmenden Kinos in einem frei wählbaren Radius angezeigt. Eine Registrierung auf DeinKinoticket.de ist für den User nicht erforderlich, schließlich erfolgt der eigentliche Kaufvorgang auf der Website der Kinos selbst - weswegen die Plattform auch ergänzend zu Webshops wie z.B. Kinoheld genutzt werden kann und diese ergänzen kann.

"Wir freuen uns, dass mit DeinKinoticket.de nun die erste Onlineticketplattform an den Start geht, die aus der Kinobranche heraus entwickelt wurde. Mit der neuen Plattform bieten wir Kinofans eine optimale Übersicht über alle laufenden Filme, in allen Kinos deutschlandweit und halten den direkten Weg zum Ticket einfach. Zudem ist es erstmals in der Kinogeschichte möglich, das Produkt 'Kino' bzw. neue Kinofilme bundesweit mit einer zentralen URL für den Ticketkauf zu bewerben", erklärt Joe Fuhrmann anlässlich des Starts. Selbstverständlich ist DeinKinoticket.de gerade auch für die mobile Nutzung ausgelegt, dementsprechend werden Ende Januar auch Apps für Android, iOS und Microsoft verfügbar sein.

Überzeugt vom Konzept zeigt sich auch Fox-Geschäftsführer Vincent de La Tour: "DeinKinoticket.de schließt die Lücke zwischen filmbezogenen Kampagnen und dem Online Kartenkauf. Dadurch steht dem Konsumenten jetzt eine zentrale und neutrale Plattform für alle Filmangebote mit direkter Weiterleitung an die betreibereigenen Kinoseiten zur Verfügung. Wir freuen uns auf diese Initiative und erachten sie als sehr sinnvoll für unsere Branche!"

DeinKinoticket.de wird im Rahmen der Filmwoche München am Dienstag, den 12. Januar um 18 Uhr im Mathäser Filmpalast noch einmal ausführlich vorgestellt. Mehr zum Portal und den Kosten lesen Sie in der kommenden Ausgabe von Blickpunkt: Film.