Kino

Dreamworks Animation reduziert jährlichen Film-Output und streicht Stellen

Dreamworks Animation will künftig nur noch zwei anstatt drei Filme jährlich produzieren. Infolgedessen werden rund 500 Stellen gestrichen.

23.01.2015 10:43 • von Jochen Müller

Jeffrey Katzenberg, CEO von Dreamworks Animation, hat jetzt die Restrukturierungspläne für das Unternehmen vorgestellt. Kern der Planungen ist eine Reduzierung des jährlichen Film-Outpus von drei auf zwei Filme. So sollen in den nächsten drei Jahren unter der Führung der neuen Presidents of Feature Animation Bonnie Arnold und Mireille Soria jeweils ein Sequel und ein Original produziert werden: den Auftakt macht Kung Fu Panda 3", der am 18. März 2016 in die US-Kinos kommt, gefolgt von Trolls" (4. November 2016), Boss Baby" (13. Januar 2017), Croods 2" (22. Dezember 2017), Larrikins" (16. Februar 2018) und "Drachenzähmen leicht gemacht 3" (29. Juni 2018). Außerhalb dieses Slates wird noch Captain Underpants", zu deutlich niedrigeren Kosten produziert werden; der Kinostart ist für 2017 geplant.

"Oberste Priorität im Filmgeschäft von Dreamworks Animation haben kreative und finanzielle Erfolge. Ich bin sehr zuversichtlich, dass dieser strategische Plan uns großartige Filme, bessere Boxoffice-Ergebnisse und mehr Profitabilität einbringen wird", betont Katzenberg in einer Pressemitteilung.

Die Reduzierung des Film-Outputs bei Dreamworks Animation, von dem sich das Unternehmen jährliche Einsparungen von 30 Mio. Dollar in 2015 bis hin zu 60 Mio. Dollar in 2017 erwartet, hat auch massive Stellenstreichungen zur Folge. Hier spricht man bei Dreamworks Animation von rund 500 wegfallenden Jobs in allen Unternehmensbereichen.