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Einschaltquoten: Bayern-Sieg vorn, "Bornholmer Straße" stark

Die ZDF-Übertragung des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem AS Rom hat sich gestern mit knapp acht Mio. Zuschauern zwar den Tagessieg bei den Einschaltquoten geholt, zum Saisonrekord reichte es aber nicht. An der Sieben-Mio.-Zuschauer-Marke kratzte die ARD-Mauerfallkomödie "Bornholmer Straße".

06.11.2014 09:36 • von Jochen Müller
"Bornholmer Straße" mit Charly Hübner in der Hauptrolle kam gestern trotz Fußballkonkurrenz auf knapp sieben Mio. Zuschauer (Bild: MDR/UFA FICTION/Nik Konietzny)

Mit 7,94 Mio. Zuschauern (MA: 26 Prozent) war die gestrige ZDF-Übertragung des 2:0-Erfolgs des FC Bayern München im Champions-League-Spiel gegen den AS Rom zwar der souveräne Tagessieger bei den gestrigen Einschaltquoten, zum Bestwert des laufenden Wettbewerbs reichte es aber nicht. Den hatte die Partie zwischen Galatasaray Istanbuld und Borussia Dortmund vor zwei Wochen mit 8,18 Mio. Zuschauern (MA: 26,7 Prozent) aufgestellt. Angesichts der gestrigen Fußballkonkurrenz gar nicht hoch genug zu bewerten sind die 6,99 Mio. Zuschauer (MA: 21,5 Prozent) die sich gestern Abend in der ARD für Christian Schwochows Bornholmer Straße" entschieden haben.

Auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen holte sich die ZDF-Fußballübertragung mit 2,31 Mio. Zuschauern (MA: 20,1 Prozent) den Tagessieg; "Bornholmer Straße" kam hier auf einen Marktanteil von 12,4 Prozent und lag damit noch vor der RTL-Rankingshow "Die 25 unglaublichsten Lebenswege" (11,9 Prozent; gesamt: 2,81 Mio. Zuschauer / MA: 8,8 Prozent).

Sat kam mit der Kochshow "The Taste" auf 1,83 Mio. Zuschauer und erzielte bei den 14- bis 49-Jährigen im Gegensatz zur Vorwoche wieder einen zweistelligen Marktanteil von 10,2 Prozent. Die Prosieben-Serie "Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte" kam bei den 14- bis 49-Jährigen gestern Abend auf einen Marktanteil von 11,1, bevor eine Doppelfolge von Devious Maids" bei 7,8 bzw. 8,9 Prozent landete.

Reichweitenstärkstes privates Programm war die RTL-Daily-Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten" (3,06 Mio. Zuschauer / MA: 10,8 Prozent / 14-49: 17,2 Prozent).