Kino

"Spidey" beflügelt Sonys Filmsparte

Sony Pictures hat u. a. dank "The Amazing Spider-Man 2" Umsatz und Gewinn im ersten Fiskalquartal deutlich gesteigert. Auch beim zuletzt kriselnden Mutterkonzern lief der Start ins neue Fiskaljahr besser als erwartet.

31.07.2014 11:23 • von
Sorgte für ordentliches Umsatzplus bei Sony Pictures: "mazing Spider-Man 2" (Bild: Sony Pictures)

Sonys Filmsparte ist gut ins neue Fiskaljahr gestartet. So steigerte Sony Pictures im Berichtszeitraum April bis Juni 2014 den Umsatz um 22,6 Prozent auf 194,8 Mrd. Yen (1,41 Mrd. Euro). Der operative Gewinn wurde sogar auf 7,8 Mrd. Yen (56 Mio. Euro) mehr als verdoppelt. Großen Anteil an der Ergebnissteigerung hatte die weltweite Kinoauswertung von "The Amazing Spider-Man 2" und 22 Jump Street" - die Vorjahresbasis dürfte aufgrund der damaligen Underperformance des SciFi-Films After Earth" jedoch keine große Herausforderung gewesen sein.

Auch beim kriselnden Mutterkonzern lief der Start ins neue Fiskaljahr gut: Mit einem Nettogewinn von 26,8 Mrd. Yen (195 Mio. Euro) überraschte Sony die Anleger positiv - im Vorjahreszeitraum stand nur ein schmales Plus von 3,1 Mrd. Yen in der Bilanz. Der Gesamtumsatz stieg um 5,8 Prozent auf 1,81 Billionen Yen (13,15 Mrd. Euro). Für den Gewinnsprung war neben der Filmsparte auch die Division Sony Computer Entertainment verantwortlich, die dank PlayStation 4 den Quartalsumsatz verdoppeln konnte und operativ wieder in der Gewinnzone landete. Wieder besser lief es auch in der Unterhaltungselektronik. Vor allem dank gestiegener TV-Verkäufe stieg der Umsatz in der Sparte Home Entertainment & Sound (HE&S) um 3,8 Prozent auf 285,7 Mrd. Yen (2,1 Mrd. Euro). Der operative Gewinn fiel mit 7,7 Mrd. Yen (56 Mio. Euro) mehr als doppelt so hoch aus wie in der Vorjahresperiode. Als Sorgenkind entpuppt sich jedoch die Mobile-Sparte, die trotz eines zehnprozentigen Umsatzplus mit 2,7 Mrd. Yen (19,6 Mio. Euro) operativ in den roten Zahlen landete. Für das Gesamtjahr senkte Sony die Absatzprognose bei Smartphones und erwartet hier nur noch ein ausgeglichenes Ergebnis statt eines operativen Gewinns. Die Prognose für den Gesamtkonzern wurde beibehalten: Anleger dürfen sich aufgrund des anhaltenden Konzernumbaus auf einen Nettoverlust von minus 50 Mrd. Yen (358 Mio. Euro) gefasst machen.