Kino

Sony Pictures wieder in den schwarzen Zahlen

Sony Pictures Entertainment hat nur dank des schwachen Yen im ersten Fiskalquartal 2013 den Umsatz steigern können. Das operative Ergebnis fiel im Gegensatz zum Vorjahr wieder positiv aus - aber auch hier waren Sondereffekte für den Aufschwung verantwortlich.

01.08.2013 10:04 • von Mareike Haus
Enttäuschte an den Kinokassen: "After Earth" (Bild: Sony Pictures)

Sony Pictures Entertainment hat nur dank des schwachen Yen im ersten Fiskalquartal 2013 den Umsatz um 3,6 Prozent steigern können. So setzte die Filmsparte des japanischen Konzerns im Berichtszeitraum mit Ende 30. Juni 2013 158,9 Mrd. Yen um, das entspricht rund 1,22 Mrd. Euro. Auf Dollarbasis ging der Umsatz jedoch um 16 Prozent zurück, wie das Studio einräumt. Dies war auf sinkende Erlöse im Kino- und Home-Entertainment-Bereich zurückzuführen, die mit dem von "Men in Black 3" beflügelten Umsätzen des Vorjahreszeitraums nicht mithalten konnten. Das Quartalsergebnis wurde darüber hinaus von der enttäuschenden Kino-Performance von "After Earth" in Mitleidenschaft gezogen.

Das operative Ergebnis von Sony Pictures Entertainment fiel dennoch positiv aus. Nach einem operativen Verlust von 4,9 Mrd. Yen (33 Mio. Euro) im Vorjahr, verdiente das Studio im ersten Fiskalquartal 2013 3,7 Mrd. Yen (28 Mio. Euro). Dies hatte Sony Pictures allerdings in erster Linie der Veräußerung des Musikkatalogs zu verdanken, der 106 Mio. Dollar in die Kassen des Unternehmens spülte.

Der Mutterkonzern Sony landete im Berichtszeitraum übrigens auch wieder in den schwarzen Zahlen. Dank guter Verkäufe seiner Xperia-Smartphones und auch wegen des schwachen Yen konnte der Konzern einen Nettogewinn von 3,5 Mrd. Yen (27 Mio. Euro) präsentieren, nach einem Verlust von 24,6 Mrd. Yen (188 Mio. Euro) im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent auf 1,7 Mrd. Yen (13,1 Mrd. Euro).