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Einschaltquoten: WDR-"Tatort: Summ, Summ, Summ" übertrifft Schweiger-Debüt

Das von Axel Prahl und Jan Josef Liefers gespielte Münsteraner Ermittlerduo hat sich gestern mit dem "Tatort: Summ, Summ, Summ" den Titel, die größte "Tatort"-Reichweite seit 1993 erzielt zu haben, von Til Schweigers Debüt "Willkommen in Hamburg" zurückgeholt.

25.03.2013 09:09 • von Jochen Müller
Jan Josef Liefers und Axel Prahl mit der von Mechthild Großmann gespielten Staatsanwältin im "Tatort: Summ, Summ, Summ" (Bild: WDR/Martin Menke)

Seit gestern Abend können sich Axel Prahl und Jan Josef Liefers wieder mit dem Titel schmücken, als Ermittlerteam die größte "Tatort"-Reichweite seit 1993 erzielt zu haben. Ihr "Tatort: Summ, Summ, Summ", in dem auch Schlagersänger Roland Kaiser in einer tragenden Rolle mit von der Partie war, verzeichnete mit 12,81 Mio. Zuschauern (MA: 34 Prozent) nicht nur die größte Reichweite des gesamten Wochenendes, sondern holte sich den Bestwert der vergangenen 20 Jahre wieder von Til Schweigers "Tatort"-Debüt "Willkommen in Hamburg" zurück, das am 10. März auf 12,74 Mio. Zuschauer (MA: 33,6 Prozent) gekommen war. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen holte sich der gestrige "Tatort" mit 4,23 Mio. Zuschauern und einem Marktanteil von 28,8 Prozent den Tagessieg.

Platz zwei bei den gestrigen Einschaltquoten hinter der ARD-Krimireihe belegte die RTL-Übertragung des Formel-1-Grand-Prix in Malaysia, die zur Frühstückszeit 5,44 Mio. Zuschauer (MA: 44,8 Prozent / 14-49: 40,9 Prozent) sahen. In der Primetime kam RTL gestern mit "Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los" auf 4,12 Mio. Zuschauer (MA: 11,1 Prozent / 14-49: 17,3 Prozent). Hier belegte das ZDF mit der Inga-Lindström-Verfilmung "Frederiks Schuld" (5,15 Mio. Zuschauer / MA: 13,7 Prozent) Platz zwei. Die Sat-Serien "Navy CIS" und "The Mentalist" kamen gestern Abend auf 3,24 Mio. Zuschauer (MA: 8,6 Prozent / 14-49: 12,8 Prozent) bzw. 2,86 Mio. Zuschauer (MA: 8,4 Prozent / 14-49: 11,4 Prozent) und blieben damit um gut 600.000 bzw. knapp 800.000 Zuschauer unter ihren Vorwochenwerten. Prosieben kam zur gleichen Zeit mit "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" auf 2,31 Mio. Zuschauer (MA: sieben Prozent / 14-49: 12,4 Prozent).

Den Tagessieg bei den Einschaltquoten am Samstag holte sich das ZDF trotz der schwächsten "Wetten, dass...?"-Reichweite von 7,43 Mio. Zuschauern (MA: 24 Prozent), seitdem Markus Lanz die Moderation der Show übernommen hat. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 17,8 Prozent. Den Tagessieg holte sich hier die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" (2,1 Mio. Zuschauer / MA: 18,5 Prozent), die insgesamt mit 3,54 Mio. Zuschauern (MA: 11,6 Prozent) um gut 100.000 Zuschauer unter Vorwochenniveau lag. Platz zwei belegte am Samstagabend insgesamt die ARD, die für "Casino Royale" 4,21 Mio. Zuschauer (MA: 13,3 Prozent) verzeichnete und beim jüngeren Publikum auf einen Marktanteil von zwölf Prozent kam. Sat.1 brachte es mit der US-Komödie "Kindsköpfe" auf 1,64 Mio. Zuschauer (MA: 5,2 Prozent / 14-49: zehn Prozent), bei Prosieben sahen zur gleichen Zeit 1,6 Mio. Zuschauer (MA: 5,1 Prozent / 14-49: 8,9 Prozent) den Science-Fiction-Klassiker "Das Imperium schlägt zurück".

Auch am Freitag ging der Tagessieg bei den Einschaltquoten ans ZDF, das ab 19 Uhr mit dem WM-Qualifikationsspiel zwischen Kasachstan und Deutschland 8,4 Mio. Zuschauer (MA: 29 Prozent) vor die Bildschirme locken konnte; der Marktanteil beim jüngeren Publikum lag bei 26,8 Prozent. Im Anschluss daran sahen 4,99 Mio. Zuschauer (MA: 16,4 Prozent) das Staffelfinale von "SOKO Leipzig". RTL lag mit der Freitagsausgabe von "Wer wird Millionär?" (4,94 Mio. Zuschauer / MA: 15,4 Prozent / 14-49: 13,8 Prozent) knapp dahinter, die ARD kam mit der Wiederholung von "Aber jetzt erst recht" auf exakt vier Mio. Zuschauer (MA: 12,6 Prozent). Für "Krieg der Sterne" bei Prosieben entschieden sich am Freitagabend 2,04 Mio. Zuschauer (MA: 6,8 Prozent / 14-49: 12,1 Prozent), die US-Komödie "Haben Sie das von den Morgans gehört?" sahen zur gleichen Zeit bei Sat.1 1,69 Mio. Zuschauer (MA: 5,6 Prozent / 14-49: 8,8 Prozent).