Kino

Die digitale Kinorealität: Teuer erkaufte Vorteile

01.01.1970 01:00 • von Jochen Müller

Wie rasant die Digitalisierung voranschreitet, zeigt eine einfache Zahl. Waren nach Expertenschätzung 2010 erst 15 Prozent der deutschen Säle umgerüstet, sollten gegen Ende dieses Jahres Digitalprojektoren bereits in rund der Hälfte der aktuell 4647 Säle (Stand Juni 2011 laut FFA) zum Einsatz kommen. Nicht zuletzt angefacht von der Förderung der Kriterienkinos hat die Entwicklung in den letzten Monaten kontinuierlich an Fahrt gewonnen - über alle Kinotypen hinweg.

Beweggründe für die Digitalisierung Dabei ist es oftmals nicht die Begeisterung für die Möglichkeiten der neuen digitalen Welt, die den Ausschlag zur Entscheidung pro D-Cinema gibt, sondern schlicht die Einsicht, dass man sich dem Trend nicht auf Dauer wird widersetzen können. "In erster Linie sparen durch die Digitalisierung ja die Verleiher, weil das Vervielfältigen und der Vertrieb der Filme für sie preiswerter sind als mit den Filmrollen", meint beispielhaft Volker Lamm, Geschäftsführer der Tübinger Kinos: "Aber wir kommen ja nicht drumherum. Digitalisierung ist generell eben der Stand der Technik." Lamm, der seine Kinos seit 1988 betreibt, erinnert sich noch an die Einführung von Dolby-Digital-Ton; da war es eine ähnliche Lernkurve. "Ich zögerte seinerzeit relativ lange, bis ich dann von Zuschauern zu hören bekam, wie schlecht der Ton in meinen Kinos sei, im Vergleich zu anderen. Ich hab' mir geschworen: Das soll mir nicht noch mal passieren." Von sechs Sälen in seinen zwei Kinos sind bereits fünf digitalisiert. "Wir begannen damit 2009, seit dem Start des Films 'Oben', der ja in 3D lief." Ein typischer Anlass - ist 3D-Projektion doch eine Domäne digitaler Technik: "Nach 'Avatar - Aufbruch nach Pandora' war es an der Zeit, die Digitalisierung in die Hand zu nehmen, vor allem wegen 3D. Dafür fahren die Leute ja notfalls in die Stadt, wenn sie es vor Ort nicht sehen können", bestätigt Uli Hüsch, Geschäftsführer des Cinexx-Kinos in Hachenburg. Dort sind drei von fünf Sälen digitalisiert, drei weitere Cinexx-Kinos sind bereits voll digitalisiert. Die Finanzierung erfolgte zum Teil über VPF-Leistungen, zum Teil mit Mitteln vom BKM und von der FFA, teils via privatem Investor. "Wir fallen unter die 'Kriterienkinos', haben zudem Preise für unser Kinderfilmprogramm erhalten. Man muss da betriebswirtschaftlich einen klaren Kopf behalten. Das war aber schon immer so", erläutert Hüsch.

Noch entscheidender als das 3D-Abspiel ist für viele kleinere Betreiber jedoch offenbar die Chance, deutlich schneller mit Kopien versorgt zu werden. Durch die Digitalisierung verbessere sich in der Region die Situation deutlich, "weil wir nicht mehr - wie bisher - mitunter länger warten müssen, bis eine Kopie eines gefragten Films für uns verfügbar ist", beschreibt es Lamm. "Digitale Projektion macht uns programmtechnisch flexibler, gerade als kleines Kino auf dem Land", schildert auch Sven Andresen, Betreiber von insgesamt zehn Kinos in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Berlin und zugleich Verleihchef beim Berliner Central Film Verleih. Acht seiner zehn Kinos seien bereits digitalisiert, so Andresen. "Und auch die Vorstellungsplanung geht leichter, eine zeitliche Überlappung eines Films in mehreren Sälen wird möglich." Mit einem großen Roll-out hat sich Kinopolis der digitalen Herausforderung gestellt. Beginnend mit zwei Pilotinstallationen im Juni 2009, ließ Kinopolis seine insgesamt 123 Säle seit Dezember 2010 durch FTT systematisch umrüsten. "Für uns waren das hohe Aufkommen von 3D-Filmen, die Umstellungen bei der Kinowerbung und die Zunahme von Liveübertragungen ausschlaggebend. Wir wollen uns durch die flächendeckende Umrüstung Wettbewerbsvorteile verschaffen und die Flexibilität bei der Programmgestaltung erhöhen", erläutert der technische Leiter bei Kinopolis, Johann Pilz.

Die Öffnung ihrer Häuser für neue Veranstaltungsformate sehen viele Betreiber als interessante Erweiterung ihres Portfolios, auch wenn die Umsatzchancen oft noch im Unklaren liegen. "Wir können nun auch geschlossene Abendvorstellungen mit Familien oder Geburtstagsfeiern annehmen, mit selbst gemachten Filmen oder Geschäftsveranstaltungen mit PowerPoint-Präsentationen", berichtet Andresen. Ob das neben der zusätzlichen Auslastung auch wirtschaftlich darstellbar sei, das sieht sein Branchenkollege Sven Weser eher skeptisch. "Livestreams von Konzerten oder Fußballspielen sind teuer; das rechnet sich nur bei hoher Auslastung von Sälen mit mindestens 400 bis 500 Plätzen - und die ist mitunter schwer zu realisieren." Ausnahmen seien allenfalls Übertragungen einer Fußballwelt- oder -europameisterschaft.

Bei Kinopolis betrachtet man das Thema alternativer Content differenziert. Man müsse sich im Einzelfall fragen, ob es sich trotz deutlicher höherer Eintrittspreise rechne, beispielsweise für eine Opern-Liveübertragung zwei reguläre Vorstellungen ausfallen zu lassen, schildert Pilz. Derartige Events seien mitunter eine Art "Zuschussgala". Andererseits böte sich die Chance, neue Zielgruppen auch für weitere Kinobesuche zu gewinnen.

Kosten des Umstiegs Volker Lamm investierte pro Leinwand etwa 100.000 Euro in die digitale Technik. Dazu kamen rund 40.000 Euro pro Vorführraum für den Einbau notwendiger Klimatisierung. Die bisherigen Dolbyprozessoren für den Ton mussten zudem erneuert werden, für rund 6000 Euro, dazu neue Digitalprozessoren und Tonregler für den Saal. "Eine (indirekte) Förderung durch die großen Studios wollte ich nicht, aber wir erhielten jeweils 20.000 Euro vom Land, auch weil unsere Programme im Bereich Filmkunst und Kinderkino mehrmals ausgezeichnet wurden."

Sven Weser vom Dresdner Programmkino Ost rechnet mit ungefähr 70.000 Euro für den Einbau der kompletten 2K-Vorführtechnik. Rund 80 Prozent davon bekomme er gefördert. "Allerdings können wir aufgrund der Festlegungen nur eine von fünf Leinwänden umrüsten. Gefördert wird vom Freistaat Sachsen nämlich nur die Digitalisierung einer Leinwand pro Haus und Jahr", so Weser. Dies sei ungünstig, weil die interne Umsetzung von Filmen in kleinere Säle - in denen dann noch analoge Filmprojektoren laufen - die Bestellung einer zusätzlichen Filmkopie erfordere. Andresen setzt, wo es der Platz erlaubt, derzeit noch auf Parallelbetrieb von 35-mm- und Digitalprojektion, etwa in seinem Kino im brandenburgischen Belzig. "Die drei selbst finanzierten Anlagen kosteten viel Kraft und viel Geld; das konnte ich nur durch meine Verleihaktivitäten puffern. Wenn man förderungsfinanziert vorgeht, sind Idealismus und Geduld nötig. Doch die rund 10.000 bis 15.000 Euro, die dann pro Anlage vom Betreiber eines Kriterienkinos noch selbst aufzubringen sind, lassen sich für Betriebe unserer Größe durchaus darstellen." Bei den Nebenkosten des Umstiegs schlage die erforderliche Klimatisierung der Vorführräume mit etwa zehn Prozent der Anschaffungskosten für die Technik zu Buche, während die Tonanlage in der Regel allenfalls Anpassungen erfordere. Die 200 bis 300 Euro für Steckdosen oder Kabel seien "nicht so wild; das macht ja generell Sinn, in die Leitungen und Netzwerk-Infrastrukturen seiner Häuser zu investieren". Uli Hüsch steckte rund 60.000 bis 65.000 pro Saal ins Digitale, plus 20.000 bis 25.000 Euro für die 3D-Technik, je nach Brille und Verfahren. "Für Klimatisierung und Belüftung der Vorführräume haben wir etwa 15.000 Euro bezahlt. In einem Fall fahren wir Parallelbetrieb. Da mussten wir ein neues Projektionsfenster in die Wand einbauen und zudem Podeste verändern; das hat uns rund 5000 bis 6000 Euro extra gekostet", so Hüsch.

Bei Kinopolis werden die Kosten der Umrüstung mit rund 100.000 Euro pro Leinwand veranschlagt, wobei in knapp 70 Kinos entsprechende 3D-Fähigkeiten "an Bord" sind.

Tücken der neuen Technik Große Skepsis herrscht bei zahlreichen Kinobetreibern offenbar noch mit Blick auf die Ausfallsicherheit und die Lebenszyklen der Digitalgeräte. "Wir haben vor zweieinhalb Jahren vier neue Filmprojektoren angeschafft und hatten - bei 350 Vorstellungstagen pro Jahr mit über 20 Vorstellungen täglich - noch nicht einen einzigen Ausfall. Beim Digitalequipment wird das hundertprozentig anders", gibt sich Sven Weser pessimistisch. "Es gibt ja kaum mechanische Bauteile, die man selbst tauschen oder reparieren kann, wie bei den Filmprojektoren.

Server und Ausspieler sind viel mehr Black Box. Und wie gut dann die Hotlines und Wartungsservices funktionieren, wenn es drauf ankommt, ist für uns noch völlig offen."

Auch Andresen hat noch gemischte Gefühle: "Im Normalbetrieb ist DCP so einfach, als würde man einen CD-Player bedienen. Zwar gibt es auch mal 'Verklemmungen', aber in neun von zehn Fällen hilft ein Neustart." Der dürfe sich allerdings nicht allzu lange hinziehen, weiß auch Johann Pilz: "Wenn der blaue Bildschirm kommt, dann dauert es eben, bis das Gerät wieder einsatzbereit ist. Zu lange wollen die Leute aber nicht warten, sondern irgendwann lieber ihr Geld zurück." Aus seiner Sicht ist die Digitaltechnik anfälliger als Analogprojektoren, zugleich aber "unnahbarer". "Beim Filmprojektor konnte sich ein guter Elektromechaniker oder Techniker schon mal ranwagen und hat dann mit Improvisationstalent und Glück die Vorstellung gerettet" - und damit auch die Vorführerehre. Diese Möglichkeiten sind bei der Digitaltechnik begrenzt, allein schon weil die Geräte explizit gegen Fremdeingriffe gesichert sind. Einfache Stromschwankungen, etwa zwischen Server und Projektor, würden mitunter schon zu einem Ausfall führen, weil die "sichere Verbindung" kippt, so Andresen. Gleichwohl habe er in seinen Kinos in den ersten zwei Jahren nur zwei bis drei Vorstellungen verloren - von immerhin 1200 pro Jahr. Das sei eine zufriedenstellende Quote. "Echte Abstürze" der Digitaltechnik - "wie früher der Filmriss" -, die weder über telefonische Hilfe noch über direkte Eingriffe zu regeln waren, und für die ein Techniker anrücken musste, hatte Uwe Hüsch bisher ein bis zweimal; damit sei er sehr zufrieden. Die vom Kinopolis-Mitarbeiter Johann Pilz beobachtete höhere Anfälligkeit lasse sich zudem zu einem gewissen Grad auf das hohe Tempo der Umstellungen bei Kinopolis zurückführen. Bei so vielen gleichzeitigen Installationen liefe nicht alles rund. "Kinderkrankheiten hat eben jede Technologie, die gibt es überall."

"Vermutlich ist die Digitaltechnik viel schneller veraltet als die bisherigen Filmprojektoren", glaubt Weser, mit Hinweis auf die generellen Lebenszyklen von Computerhardware. Wie viel dann erneut zu investieren sei, wüsste heute niemand zu sagen, doch für ihn schwebe diese Aussicht wie ein "Kosten-Damoklesschwert" über dem Kinobetrieb.

Entscheidend für die Langlebigkeit der neuen Technik sind laut Pilz nicht zuletzt die Rahmenbedingungen im Haus: Gut gekühlte, saubere Vorführräume, Überspannungsschutz und Weiteres. "Daher erwarten wir keine gravierenden Störungen, und dass wir die auf dem Papier stehenden acht Jahre Einsatzzeit auch erreichen. Es kommt ja auch auf die realen Betriebsstunden an. Wir fahren jede Anlage pro Jahr etwa 3500 Stunden."

Nach Ansicht von Andresen wird die Erneuerung der Digitalhardware nach acht bis zehn Jahren fällig. "Bis dahin werden sich aber gewiss die Preise verändern, hat sich die Kinokultur als solche verändert. Und bis dahin kann auch in Sachen Förderung noch so manches passieren." Doch die meisten seiner befragten Kollegen glauben nicht, dass eine - vermutlich modulweise - Erneuerung der Hardware noch einmal extra finanziert wird, jenseits genereller Förderung für die Kinos. Evolution der Abläufe

Indes kommt es bei den neuen Gerätschaften noch mehr auf Wartung und Services an. "Wir sind mit unserem Technikanbieter direkt verbunden, nutzen die Fernwartungsoption; das kostet natürlich extra", berichtet Volker Lamm. "So kommen wir jetzt auf rund 180 Euro pro Vorführraum monatlicher Wartungskosten; früher waren es 90 Euro. Früher gab es da zwei Routinewartungen pro Jahr, jetzt ist es nur noch eine. Aber die Remote-Wartung selbst, egal, wie aufwendig sie wird, kostet dann nichts extra." So wie der Tübinger haben sich die meisten Kinobetreiber aufgestellt. "Ich will mich nicht in die Wolle kriegen mit den Anbietern, wenn mal was ist und kein Wartungsvertrag da wäre", sagt der Hachenburger Hüsch. "Wenn ein dringender Vor-Ort-Service notwendig wird, dann kostet es uns schon mal 1500 Euro, weil ein Techniker aus München kommt."

Noch werden primär Festplatten ausgeliefert, doch die bereits angesprochenen Liveevents geben möglicherweise bereits den Übertragungsweg der Zukunft vor: Downloads über ein Satellitensignal. "Da wird der Trend hingehen, weil das für die Verleiher dann noch preiswerter ist, als weiterhin Festplatten zu bespielen", meint Hüsch vom Cinexx. Und Carsten Schuffert von Bewegte Bilder ergänzt: "Festplatten machen bald nur noch für kleine Auflagen einen Sinn, also Filmkunstproduktionen. Doch schon bald wird die trägerlose Distribution der Standard sein. Es dauert momentan etwa vier bis fünf Stunden, einen Spielfilm per Satellitenverbindung zu überspielen. Das kann dann in der Nacht erfolgen - für alle Beteiligten sehr praktisch." Was die Auswirkungen des Digitalbetriebs auf künftige Mitarbeiterstrukturen betrifft, so zeichnet sich mittlerweile im Zuge zunehmender Volldigitalisierungen ein klareres Bild ab. Zu massiven Personaleinsparungen, wie sie gerade in Reihen der Vorführer wohl nicht ganz zu Unrecht befürchtet wurden, scheint es zunächst nicht zu kommen. Zwar fielen viele Arbeitsschritte weg, so Lamm, allerdings könne das Personal die frei gewordene Zeit nutzen, um sich verstärkt um das Wohlbefinden der Gäste zu kümmern. Eine Tatsache, die unter anderem auch Hans-Jürgen Jochum von Kinopolis betont: Die durch eine Komplettdigitalisierung ermöglichte Erzielung von Synergien sei nicht gleichbedeutend mit groben Einschnitten beim Personal. Vielmehr biete die Entwicklung die Möglichkeit, Kapazitäten sinnvoller einzusetzen, sprich: weiter am Service zu feilen. Ein weiterer Knackpunkt: Nach Aussage der Betreiber ist für die digitale Vorführung keine besondere Qualifikation notwendig - zumal Dienstleister entsprechende Schulungen anbieten. Ein Umstand, der gerade kleineren Häusern zugute kommt.

Ein Fazit Es ist ein durchaus differenziertes Bild, das Kinobetreiber von der Digitalisierung zeichnen. Auch das viel gepriesene 3D-Erlebnis ist vor Kritik nicht gefeit, zu sehr haben schwache Filme und vereinzelter Unmut des Publikums am Image des vermeintlichen Heilsbringers gekratzt. Zudem ist 3D jenseits von Ausnahmetiteln wie "Pina" für Arthousebetreiber noch ein Randthema. Stellvertretend für die Kritiker erklärt Lamm: "Die erhöhten 3D-Preise mache ich nicht mit. Und speziell das ältere Publikum schimpft, ist an 3D nicht so interessiert und nicht bereit, dafür mehr zu zahlen. Immerhin kostet mich die Aufrüstung auf 3D ungefähr 30.000 Euro extra." Andresen schlägt in eine ähnliche Kerbe: "3D sehe ich allerdings eher als Zukunft für das Mainstreamkino. Im Arthousebereich ist das weniger ein Thema; für die wenigen Filme, wie 'Pina', macht die Investition in 3D keinen Sinn."

Jenseits solcher Klagen muss der digitale Roll-out jedoch als unumkehrbar gelten - und wer digital spielt, ist mit dem Ergebnis auf der Leinwand zufrieden. Die bessere Bildqualität stellt Sven Weser in den Mittelpunkt: "Es findet ja keine Abnutzung statt, wie bei den Filmkopien. Auch der Bildstand verbessert sich, ist verlässlicher. Gerade hier sind ja in den letzten Jahren aufgrund von Einsparungen einige Verschlechterungen zu beobachten gewesen: verwaschene, unscharfe Bilder, die auf der Leinwand verrutschten, weil man billige Kopierwerke aufsuchte. Man glaubt ja gar nicht, was man an einer Kopie alles so versauen kann." Bessere Bildqualität, festerer Bildstand, flexiblere Programmgestaltung - Johann Pilz sieht in der Digitalisierung viele Verbesserungen. "Ja, wir fahren gut mit der Digitalisierung, wir können uns damit gut identifizieren", so auch das Fazit von Volker Lamm für seine Tübinger Kinos. "Das Publikum freut sich über die gute Bild- und Tonqualität und äußert das auch gern. Das freut uns." hes

Stimmen zur Digitalisierung

"Wir kommen ja nicht drumherum. Digitalisierung ist eben der Stand der Technik" Volker Lamm

"Nach "Avatar" war es einfach an der Zeit, vor allem wegen 3D, dafür fahren die Leute ja notfalls in die Stadt" Uwe Hüsch

"Die digitale Projektion macht uns programmtechnisch flexibler, gerade als kleines Kino auf dem Land" Sven Andresen "Kinderkrankheiten hat eben jede Technologie, die gibt es überall" Johann Pilz

"Vermutlich ist die Digitaltechnik viel schneller veraltet als bisherige Filmprojektoren" Sven Weser

"Schon bald wird die trägerlose Distribution über Satellit der Standard sein" Carsten Schuffert

"Die durch eine Komplettdigitalisierung ermöglichten Synergien sind nicht gleichbedeutend mit groben Einschnitten beim Personal" Hans-Jürgen Jochum

"Im Arthousebereich ist 3D weniger ein Thema, für die wenigen Filme wie "Pina" macht die Investition keinen Sinn" Sven Andresen

"Das Publikum freut sich über die gute Bild- und Tonqualität und äußert das auch gern" Volker Lamm