Produktion

ZDF zieht positive "Dina Foxx"-Bilanz

Zwei Mio. Seitenabrufe, 200.000 Videosichtungen und 1000 registrierte User verzeichnete der Mainzer Sender mit der vom Fernsehen ins Internet verlagerten Verbrecherjagd im Rahmen des crossmedialen Projekts "Wer rettet Dina Foxx?".

01.01.1970 01:00 • von Frank Heine
Jessica Richter als Dina Foxx (Bild: ZDF/Florian Foest)

Am 20. April zeigte das ZDF den 50-minütigen Spielfilms "Wer rettet Dina Foxx?", an dessen Ende der Freund der Titelheldin umgebracht, die Identität des Täters jedoch nicht preisgegeben wurde. Wer wissen wollte, wer hinter dem Mord steckte, musste drei Wochen lang selbst im Internet recherchieren. Nach der gestrigen Auflösung bilanziert das ZDF nun das crossmediale Projekt als "vollen Erfolg".

Mehr als 1000 User registrierten sich im Forum von freidaten.org, der zentralen Website des Internetkrimis. Im freidaten-Blog und auf anderen Internet-Seiten des ZDF kamen rund zwei Millionen Seitenabrufe zusammen, etwa 200.000 Videosichtungen fanden in der ZDF-Mediathek und auf Youtube statt.

"Es ist für uns ein großer Erfolg, dass es mit dem Internetkrimi gelungen ist, aus dem klassischen Lean-Back-Medium Fernsehen heraus eine Gemeinschaft von Spielern zu aktivieren, die sich gegenseitig geholfen haben und rege miteinander in Austausch gekommen sind", lautet das Fazit von Claudia Tronnier, Leiterin der ZDF-Nachwuchsredaktion Das kleine Fernsehspiel. "Die Resonanz ermutigt uns, im crossmedialen Erzählen weiterzumachen", kündigte Isa Ostertag aus der Leitung der Zentralredaktion Neue Medien an.

Das Gemeinschaftsprojekt Projekt der ZDF-Redaktionen Das kleine Fernsehspiel (Burkhard Althoff) und der Zentralredaktion Neue Medien (Milena Bonse) wurde von der Ludwigsburger Teamworx-Dependance (TV) und dem UFA Lab (Online) umgesetzt, Regie führte Max Zeitler.